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Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Mittwoch, 19. Februar 2025 um 18:00
Anlässlich der längsten Regierungsbildung der Zweiten Republik wollen wir uns etwas Klarheit verschaffen:
Erstens darüber, was bei demokratischen Wahlen grundsätzlich passiert. Zweitens darüber, was bei der Nationalratswahl und den darauffolgenden Regierungsverhandlungen im Besonderen passiert ist.
Zusätzlich und wenn gewünscht kann es auch darum gehen, inwiefern etwa Blau/Schwarz schlechter wäre als Schwarz/Rot/Pink (oder auch andersherum), ob es Sinn macht, zwecks kleinerem Übel zur Wahl zu gehen, etc.
Diskussionsgrundlage ist diesmal das Skript einer Folge von Herbert Auingers Podcast „Kein Kommentar“.
Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.
Ort: Kerzenfabrik Salzburg / Sterneckstraße 22, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Sonntag, 26. Jänner 2025, 15 Uhr
Seit über 1.000 Tagen herrscht nun schon Krieg in der Ukraine. Die Gründe, die für den Angriff Russlands von Politiker*innen und Medien angegeben werden, sind vielfältig. Von einem Psychopathen Putin, einem neuen Hitler, dem Versuch der Wiederherstellung der Sovjetunion oder dem Versuch eines Genozids an Ukrainer*innnen wird gesprochen. Andere wiederum verteidigen Russlands Angriff mit der Osterweiterung der NATO und der Weltpolizei USA. Vielen dieser Diskussionen ist gemein, dass es um die Suche nach den Schuldigen geht und welcher Seite man denn nun die Daumen zu drücken hat.
An diesem Termin wollen wir mal einen Schritt zurückgehen und gemeinsam darüber sprechen, was die Akteure dieser Auseinandersetzung für Gründe liefern, was von diesen zu halten und was dabei über die Welt und ihre Aufteilung in Staaten zu lernen ist.
Als Ausgangspunkt dienen uns die aktuellen Entwicklungen und eine Broschüre der Gruppen gegen Kapital und Nation mit dem Titel Wer Frieden will, rüste sich zum Krieg.
Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Donnerstag, 16. Jänner 2025 um 18:00
Syrien ist nun also frei – so titelt z.b. die Taz in einem Artikel vom 8.12.2024. Nach dem Fall Assads ist in Syrien einiges in Bewegung. Die Demokratische Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien hat einen 10 Punkte Plan für einen politischen Dialog in Syrien veröffentlicht. Wir wollen den Abend nutzen, um uns etwas klarer zu machen was in Syrien geschehen ist. Die zwei verlinkten Artikel wollen wir als Ausgangspunkt für Diskussionen nutzen.
Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Mittwoch, 18. Dezember 2024 um 18:00
Soll in politischen Diskussionen nur das zählen, was gesagt wird, egal wer es sagt?
Oder sollen sich vor allem (oder sogar nur) diejenigen zu Wort melden, die von den jeweiligen Missständen betroffen sind?
Ist es etwa „weissen“ Menschen möglich, Rassismus richtig zu definieren? Wäre es moralisch falsch, über die Hintergründe des Ukrainekrieges zu sprechen, ohne Ukrainer*innen eingeladen zu haben?
Wir wollen mit euch einen Text des Onlinemagazins „Das Lamm“ diskutieren, der schon im Titel behauptet: „Betroffenheit ist kein Argument“.
Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Donnerstag, 17. Oktober 2024 um 18:00
Nach der Wahl wie vor der Wahl war viel Kritik an der FPÖ von linker wie bürgerlicher Seite zu hören: Die FPÖ spaltet die Gesellschaft, die FPÖ will die Demokratie abschaffen, usw usf.. Beschworen wurde und wird der Zusammenhalt aller demokratischer Kräfte (inkl. Parteien wie der ÖVP) gegen eine Regierungsbeteiligung der FPÖ.
Dabei geht unter, dass der Inhalt der bürgerlichen demokratischen Parteien und die „normale“ Heimatliebe von Bürger*innen sehr viel gemein hat mit der faschistischen Ideologie, welche der FPÖ vorgeworfen wird.
Anhand ausgewählter Texte aus der Broschüre „Falsche Kritik zur rechten Zeit“ der Gruppen gegen Kapital und Nation wollen wir uns ansehen, warum auch heute noch der Spruch gilt: Demokrat*innen können Faschist*innen nicht kritisieren!
Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Ort: Anna 96 – Vereinslokal der autonomen Wohnfabrik in der Poschingerstraße 10
Datum und Zeit: Dienstag 18. Juni um 18 Uhr
In einer Diskussion mit befreundeten Marxist*innen, die sich um Wert(kritik) und was eigentlich am Kapitalismus zu kritisieren ist gedreht hat, wurde die Idee geboren, sich mit dem Begriff „Wert“ im Kapital von Marx noch einmal auseinander zu setzen.
Gemeinsam lesen wir den Text „Der Wert“ – einen Text des Gegenstandpunkts und diskutieren darüber. Jeder eingeladen derdie Interesse zum Thema hat. (Wir überspringen die Einleitung und starten bei I.1)
Teaser:
[…] Die Tatsache, dass der Reichtum an Gütern, von denen die Menschen heutzutage leben, arbeitsteilig produziert wird, dass also in jedem Produkt ein Stück der gesellschaftlich geleisteten Arbeit steckt, ist banal und nichts, was zu beweisen oder zu erklären wäre; auch Marx macht davon kein Aufhebens. Von Interesse ist die Frage, welchen Zwecken und Notwendigkeiten eine arbeitsteilige Produktion gehorcht, in der keine planende Instanz die Arbeit aufteilt, in der weder die inhaltliche Spezifikation noch der jeweilige Umfang der zu leistenden Arbeiten bedarfsgerecht festgelegt oder überhaupt ermittelt werden; in der vielmehr die Herstellung des Reichtums an Gütern auf Gelderwerb berechnet ist und seine Verteilung übers Geld stattfindet. […]
Sonne, Sommer, Theorie! Zu entspannten Uhrzeiten werden zweimal täglich mehrere parallele Workshops angeboten, die, wie „im echten Leben“, in Konkurrenz zu anderen schönen Beschäftigungsmöglichkeiten wie schwimmen, schlafen, spazieren oder Lagerfeuerromantik (sehr umstritten!), stehen.
Das Camp wird in Niedersachsen stattfinden und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen sein.
Details und Anmeldung findet ihr auf der Website von Gruppen gegen Kapital und Nation.
Es wird auf jedenfall Menschen aus Salzburg geben, die das Sommercamp besuchen. Wenn Ihr Lust habt gemeinsam zu reisen, meldet euch einfach per Mail an geskrit@riseup.net .
Ort: soli.cafe – Schallmooser Hauptstraße 31
Datum und Zeit: Donnerstag 4. April um 19 Uhr
Eine Veranstaltung der Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg (https://geskrit.wordpress.com) und Gruppen gegen Kapital und Nation (https://gegen-kapital-und-nation.org) in Kooperation mit Solidarisches Salzburg.
Was ist die EU? Friedensmacht oder ein Europa der Banken und Konzerne
Die Linke in Europa ist in ihrer Beurteilung der EU gespalten: Ist sie ein Friedensprojekt gegen nationalen Chauvinismus oder ein Europa der Banken und Konzerne?
Letzteres Urteil ist komisch, weil sich in der EU ja keine Banken und Konzerne zusammengetan haben, sondern Nationalstaaten. Sie haben sich jeweils einen nationalen Vorteil von dem Bündnis versprochen und betrachten die EU dementsprechend immer noch als Mittel für den nationalen Erfolg. Das lief nie ohne Streit ab und die bereits eingerissenen Verflechtungen der Länder miteinander, die mit der Entwicklung der EG/EU, voranschreiten, sind dabei immer als wechselseitiges Druckmittel eingesetzt worden. Das provozierte weiter Gegenwehr und der anhaltende Streit drohte das Gesamtprojekt zu schwächen. So standen die Länder immer wieder vor der Alternative: a) An die EU mehr Kompetenzen abtreten und die Gemeinschaft gegen die vielen nationalen Einzelinteressen zu stärken. Oder aber b) die vielen nationalen Einzelinteressen mehr zu berücksichtigen und dafür das Projekt rückabzuwickeln. Letzteres bedeutet dann: Auf die Stärke, die die Gemeinschaft der eigenen nationalen Position in der Welt gibt, muss ein Stück weit verzichtet werden. Diese Art und Weise, wie sich das Bündnis weiterentwickelt hat, soll anhand von Beispielen auf der Veranstaltung erklärt werden.
Fraglich ist dann aber auch die andere linke Einschätzung, nach der die EU den Frieden in Europa und in der Welt befördere. Immerhin heizt ja gerade der Widerspruch, dass Staaten die EU für ihren nationalen Erfolg benutzen wollen und dafür andere nationale Interessen in der EU klein halten wollen, den Nationalismus ordentlich an. Und wenn z.B. die Grünen in Deutschland so zur Europawahl antreten: „Wir wollen Europas Rolle in der Welt stärken und die EU wieder handlungsfähiger machen.“; ist das dann die Abwesenheit einer Großmachtphantasie?
Dass ein Europa von souveränen Vaterländern (FPÖ, AfD etc.) keine vernünftige Sache ist, ergibt sich alleine aus der Erklärung und Kritik der EU, die immerhin ein Bündnis von Staaten ist, das die nationale Größe der jeweiligen Länder in der Welt als ganzen Zweck in sich trägt. Was von der nationalen Sache also überhaupt zu halten ist, wäre allemal zu klären, bevor man sich in die falsche Alternative von mehr Nationalstaat versus mehr EU reindenkt.
Ort: Unipark Salzburg / Erzabt-Klotz-Straße 1 / Raum 1.009 / 1 Stock
Datum und Zeit: Mittwoch 3. April 2019 um 18 Uhr
Eine Veranstaltung der GRAS Salzburg (https://www.facebook.com/GRASSalzburg/) in Kooperation mit der Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg (https://geskrit.wordpress.com) und Gruppen gegen Kapital und Nation (https://gegen-kapital-und-nation.org).
Der rechte Standpunkt und die EU am Beispiel AfD: Die Wiederherstellung der Volkseinheit braucht staatliche Souveränität
Die Unzufriedenheit mit den Leistungen der EU für die jeweilige Nation ist notorisch in jeder Partei beheimatet. Und je nach Partei und Nation und Lage kommt es auch zu Urteilen, dass die EU gerade eher kein großer Beitrag für den nationalen Erfolg ist. So hat auch die AfD angefangen, als sie kritisierte, dass mit den „Hilfspaketen“ für Griechenland die deutsche Kreditwürdigkeit einer zu großen Gefahr ausgesetzt werden würde. Mittlerweile sind die Gründungsväter weg und die AfD hat sich weiterentwickelt. Sie kritisiert nicht mehr diese oder jene Entscheidung der EU-Kommission, sondern beklagt den generellen Souveränitätsverlust der Nationen innerhalb der EU. Sie propagiert ein Europa der Vaterländer statt einem Bündnis mit supranationalen Institutionen. Damit steht sie in einer Reihe mit Orban, FPÖ, Front National und anderen rechten Standpunkten, die auf dem Vormarsch sind.
Auf der Veranstaltung soll dieser Standpunkt am Beispiel der AfD analysiert und kritisiert werden. Dabei sollen scheinbar zwei sehr unterschiedliche Ausgangspunkte des rechten Standpunktes dargestellt werden, und wie sie in der EU-Kritik münden: a) Die Krisendiagnose, dass das Volk kaputt gehe und b) die sich verändernde weltpolitische Lage. Aus beidem ergibt sich für die Rechten die Forderung nach einer neun Form staatlicher Souveränität.
Auf die EU-Pläne von Merkel und Macron wird in der Veranstaltung Bezug genommen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit den Rechten herauszuarbeiten. Nebenbei ergibt sich dabei, dass deren Großmachtsphantasien sich locker mit der AfD messen lassen können. Beide Seiten streben Machtvollkommenheit an – die Wege unterscheiden sich.
Am Freitag den 27. Juli 2018 17:00 – 18.30 findet in der Autonomen Wohnfabrik eine Veranstaltung der Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg mit dem Titel „Einige Mythen über den Kapitalismus richtig gestellt“ statt. Dies passiert ihm Rahmen der Skillfabrik, welche ihr von Freitag bis Sonntag in der Autonomen Wohnfabrik besuchen könnt.
In diesem Workshop wollen wir uns näher mit dem Kapitalismus auseinandersetzen und gemeinsam solche Fragen diskutieren wie: „Was macht den Kapitalismus im Kern eigentlich aus? Gibt es heutzutage überhaupt noch Ausbeutung?“ oder auch „Sind nicht Unternehmer*innen genauso Opfer des Kapitalismus wie Lohnabhängige“ und einige mehr.
Der Fokus des Workshops liegt in der gemeinsamen Diskussion und dem Klären spannender Fragen die in dieser Diskussion aufkommen.
