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Geskrit startet in den nächsten Wochen den Lesekreis zum dritten Kapitel des Buchs „Die Misere hat System: Kapitalismus“ der Gruppen gegen Kapital und Nation.

Das Buch ist für alle interessant, die sich etwas intensiver mit dem herrschenden Wirtschaftssystem namens Kapitalismus/Marktwirtschaft, mit seinem Funktionieren und mit seinen Auswirkungen auf Mensch, Natur und Tier auseinandersetzen wollen. Der Lesekreis hat ein gemeinsames Verständnis von (und auch Kritik an) dieser Wirtschaft als Ziel.

Vorwissen ist nicht notwendig. Das Buch ist gratis zu bekommen bzw. online als PDF zu haben. Die Termine werden gemeinsam ausgemacht, damit auch jede*r Zeit hat.

Wenn Ihr Interesse habt mitzumachen: Einfach eine Mail an geskrit@riseup.net, eine Insta message versenden oder eine Nachricht an die öffentliche Signalgruppe.

Nachdem wir jedes Kapitel nach und nach gemeinsam durcharbeiten werden, ist ein Einsteigen nur zu Beginn eines Kapitels möglich. Mittendrin in die Diskussion eines Kapitels einzusteigen ist also nicht möglich, aber bei einem neuen Kapitel können wieder neue Personen dazukommen.

Fortgesetzt wird mit dem Kapitel >>Kapital – Geld 2.0<<. Im letzten Kapitel ging es darum, dass und warum Tausch und Produktion für den Markt für sich genommen bereits schädliche Angelegenheiten sind. Hier geht es nun darum, was „Kapital“ ist und wie es der Produktion für Markt und Gewinn seinen Stempel aufdrückt. Die in den vorigen Kapiteln entwickelten Argumente bleiben weiterhin relevant: gesellschaftliches Gegeneinander, zwischen Bedürfnis und dessen Stillung stehen Eigentum und Geld, Arbeitsprodukte vorrangig als Hebel zum Geldverdienen und dann erst als Lebens- bzw. Produktionsmittel. Da in manchen Kritiken erst mit dem Kapital ein Problem für angenehme Produktion und Konsumtion gesehen wird, während Tausch und manchmal auch Geld oder geldähnliche Konzepte noch einen guten Ruf genießen, sei hier noch einmal explizit darauf hingewiesen, dass unsere Kritik anders aussieht: Bereits Tausch ist eine schädliche, weil bedürfnisfeindliche Angelegenheit. Das Kapitalprinzip hält dann noch seine ganz eigenen Widerwärtigkeiten bereit.

Einen Eindruck über dieses Kapitel könnt ihr Euch mit einer Folge von 99 ZU EINS machen oder die Folge als Podcast Episode hören.

Ort: Café Lotta, Hallerstr. 1, 6020 Innsbruck
Datum und Zeit: 21. August 2026 ab 16:00

Was ist der Kapitalismus? Kann man ihn verändern oder abschaffen? Gibt es überhaupt noch Klassenkampf? Die Salzburger Basisgruppe Gesellschaftskritik [geskrit] als Teil der Gruppen gegen Kapital und Nation stellt das Buch „Kapitalismus – Die Misere hat System“ vor.

Der Zammenhocker ist offen für alle, Vorwissen ist nicht notwendig. Wir freuen uns!

Danke an ankom*a / Anarcha-Kommunistischer Aufbau IBK für die Einladung!

Ort: Infoladen Salzburg | Lasserstrasse 26, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Samstag 28. März, 18 Uhr

Zeugt es von mangelnder Verantwortung, wenn mensch Vollzeit arbeiten könnte, es aber nicht tut (Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer 2025)? Kann der Wohlstand der Gesellschaft mit Vier-Tage-Woche und Work-Life-Balance nicht mehr erhalten werden (deutscher Bundeskanzler Merz 2025)?

Gewerkschaften und Arbeiter*innenkammer halten dagegen: Sie beschweren sich darüber, dass das Bild von faulen Beschäftigen gezeichnet wird. Sie wehren sich damit, dass Teilzeit häufig gar keine freie Entscheidung, sondern oft erzwungen ist (DGB Sachsen 2026). Verwiesen wird auf die hohe Teilzeit Quote von Frauen. Gewerkschaften und AK fordern mehr Kinderbetreuungsplätze von Regierung und Arbeitgeber*innenseite. Dann würden die Frauen dem Arbeitsmarkt auch zur Gänze zur Verfügung stehen (österreichische Arbeiter*innen Kammer 2026).

Eines eint diese im ersten so gegeneinander stehenden Positionen: Arbeit ist notwendig, wichtig und zentral für *die Gesellschaft*. Warum eigentlich? Über konkreten Mangel, der durch mehr Arbeitskräfte behoben wird, wird nicht gesprochen. Wir wollen uns ansehen, warum das so ist und was diese Debatte über die Beteiligten und auch über die Organisation dieser Gesellschaft aussagt.

Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation, sich mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Ort: Mark Salzburg – Hannakstraße 17, 5023 Salzburg
Datum und Zeit: Freitag 27. März bei den Pestspielen – ab 18:00 bis die Konzerte beginnen (ca. 19:00)

Falsche Vorstellungen über angeblich positive Aspekte des Kapitalismus sind bis weit in die politische Linke hinein verbreitet. Ziel ist es, diese Fehldeutungen pointiert zu widerlegen. Damit ist der Termin auch für Leute interessant, die schon bescheid wissen, aber in Diskussionen immer wieder nach Worten suchen müssen.

Hier die Mythen die nach einer kurzen Definition von „Kapitalismus“ widerlegt werden:

  • Es gibt heutzutage keine Ausbeutung mehr. (Auch bekannt als „Marx hat nur seine Zeit beschrieben/ ist heue ungültig“).
  • Es ist fair dass der Chef Profit macht mit meiner Arbeit, denn er trägt ja das unternehmerische Risiko!
  • Das Anreizsystem des Kapitalismus ist gut.
  • Der Kapitalismus erzeugt hochwertige Produkte wie z.B. mein iPhone!
  • Es ist gut dass es auch reiche Leute gibt, die zahlen viele Steuern und machen Wohltätigkeit.
  • Es ist doch eh schon eine Art Sozialismus den wir haben mit all den Steuern und Vorschriften für Unternehmen.
  • Heutzutage gibt es keine richtigen „Arbeiter_innen“ mehr, denn viele werden ja sogar in Aktien ausbezahlt. Wir sind ein Volk von Kleinaktionären!

Ihr kennt noch mehr und glaubt vielleicht sogar, die könnten stimmen? Reden wir darüber!

Wir starten in den nächsten Wochen unseren Lesekreis zum zweiten Kapitel des Buchs „Die Misere hat System: Kapitalismus“ der Gruppen gegen Kapital und Nation.

Das Buch ist für alle interessant, die sich etwas intensiver mit dem herrschenden Wirtschaftssystem namens Kapitalismus/Marktwirtschaft, mit seinem Funktionieren und mit seinen Auswirkungen auf Mensch, Natur und Tier auseinandersetzen wollen. Der Lesekreis hat ein gemeinsames Verständnis von (und auch Kritik an) dieser Wirtschaft als Ziel.

Vorwissen ist nicht notwendig. Das Buch ist gratis bei uns zu bekommen bzw. online als PDF zu haben. Die Termine machen wir dann zusammen aus, damit auch jede*r Zeit hat.

Wenn Ihr Interesse habt mitzumachen: Einfach eine Mail an geskrit@riseup.net, eine Insta message versenden oder eine Nachricht an unsere öffentliche Signalgruppe.

Nachdem wir jedes Kapitel nach und nach gemeinsam durcharbeiten wollen, ist ein Einsteigen nur zu Beginn eines Kapitels möglich. Mittendrin in die Diskussion eines Kapitels einzusteigen ist also nicht möglich, aber bei einem neuen Kapitel können wieder neue Personen dazukommen.

Wir setzen fort mit dem Kapitel >>Markt und Geld – Die Macht des Eigentums über den gesellschaftlichen Bedarf<<. Es geht um die im Eigentum, Tausch und Geld liegenden Prinzipien, denen sich die Bedürfnisbefriedigung unterordnen muss. Diskutiert werden Vorstellungen, nach denen diese Prinzipien Hilfestellungen für die Versorgung aller Beteiligten mit nützlichen Dingen seien. Diese Vorstellungen will dieses Kapitel kritisieren.

Einen Eindruck über dieses Kapitel könnt ihr Euch mit einer Folge von 99 ZU EINS machen oder die Folge als Podcast Episode hören.

Wir freuen uns über rege Teilhabe! Aber natürlich auch über Feedback & Kritik zu dem was wir so tun.

Wir starten in den nächsten Wochen unseren Lesekreis zu dem Buch „Die Misere hat System: Kapitalismus“ der Gruppen gegen Kapital und Nation.

Das Buch ist für alle interessant, die sich etwas intensiver mit dem herrschenden Wirtschaftssystem namens Kapitalismus/Marktwirtschaft, mit seinem Funktionieren und mit seinen Auswirkungen auf Mensch, Natur und Tier auseinandersetzen wollen. Der Lesekreis hat ein gemeinsames Verständnis von (und auch Kritik an) dieser Wirtschaft als Ziel.

Vorwissen ist nicht notwendig. Das Buch ist gratis bei uns zu bekommen bzw. online als PDF zu haben. Die Termine machen wir dann zusammen aus, damit auch jede*r Zeit hat.

Wenn Ihr Interesse habt mitzumachen: Einfach eine Mail an geskrit@riseup.net, auf Social Media (facebook oder Insta) melden oder eine Nachricht in unsere öffentliche Signalgruppe.

Nachdem wir jedes Kapitel nach und nach gemeinsam durcharbeiten wollen, ist ein Einsteigen nur zu Beginn eines Kapitels möglich. Mittendrin in die Diskussion eines Kapitels einzusteigen ist also nicht möglich, aber bei einem neuen Kapitel können wieder neue Personen dazukommen.

Wir beginnen mit dem Kapitel >>Nimmersatt in Kummerland: „Der Mensch“, „der Mangel“ und die Märkte.<<, welches sich mit – aus unserer Sicht – falschen Vorstellungen über und Legitimationen dieser Gesellschaft auseinandersetzt. Einen Eindruck über das Buch könnt ihr Euch mit einer Folge von 99 ZU EINS machen oder diese Folge als Podcast Episode hören.

Wir freuen uns über rege Teilhabe! Aber natürlich auch über Feedback & Kritik zu dem was wir so tun.

Ort: Volksheim, Bibliothek (über Jazzit), Elisabethstrasse 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Samstag, 18. 10. 2025, 16:00

Bei unserem nächsten Termin präsentieren wir euch und diskutieren mit euch die Broschüre Wohnen im Kapitalismus, die vor Kurzem von den Gruppen gegen Kapital und Nation herausgebracht wurde.

Die Broschüre behandelt das Geschäft mit Grundeigentum und Wohnraum, die staatliche Betreuung dieses Geschäfts, sowie öffentliche Debatten und Kampagnen rund ums Wohnen.
Wenn ihr euch fragt, warum ihr in Salzburg eigentlich so viel mehr Miete zahlt wie anderswo — kommt vorbei. Wir meinen, die Broschüre liefert da einige wertvolle Hinweise.

Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation, sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren.

Wir freuen uns auf euch!

Ort: MARK, Hannakstr. 17, 5023 Salzburg
Datum und Zeit: Freitag, 18. 07. 2025, 14:30

Die Wirtschaft Österreichs ist nach den Prinzipien einer ökosozialen Marktwirtschaft geregelt. wikipedia

An dieser Wirtschaftsordnung ist Folgendes bemerkenswert: Die Läden sind voll, Fabriken produzieren mit nie dagewesener Effizienz lauter nützliche Dinge. Und gleichzeitig fehlt es vielen Menschen sogar an lebensnotwendigen Produkten; nicht nur irgendwo in Osteuropa oder Afrika, sondern mitten im wirtschaftlich starken Österreich.

Auch der Konsum der Produkte ist häufig ein sehr eingeschränktes Vergnügen. Elektrogeräte gehen pünktlich zum Ende der Gewährleistungsfrist kaputt und über Lebensmittelskandale wird regelmäßig berichtet.

Bei diesem Workshop wollen wir über die grundlegenden Prinzipien der Marktwirtschaft sprechen. Und darüber, was aus ihnen folgt. Im Widerspruch zu der verbreiteten Annahme, dass die oben beschriebenen Probleme nur Fehlentwicklungen der Marktwirtschaft sind, behaupten wir nämlich: Die Marktwirtschaft bringt diese (und weitere) Probleme zwangsläufig dadurch hervor, dass Waren in dieser Wirtschaftsordnung nur hergestellt werden, um sie dann gewinnbringend zu verkaufen.

Ihr seid herzlich eingeladen zu kommen und mit uns zu diskutieren. Ganz egal, ob ihr die Marktwirtschaft befürwortet, ablehnt oder euch unsicher seid, was ihr von ihr halten sollt.

Der Workshop endet spätestens, wenn die Konzerte anfangen. Ihr müsst euch also nicht zwischen uns und den Bands entscheiden.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Mittwoch, 18. September 2024 um 19:00

Kritik am Realsozialismus hat es in unseren Veranstaltungen bereits gegeben. Doch auch von anderer Seite gibt’s Kritik an „dem Sozialismus“. Das Magazin „Der Pragmaticus“ (online wie auch offline verfügbar – verbunden mit Mark Mateschitz – Red Bull) setzt sich in einer Serie mit den Problemen und Fehlern „des Sozialismus“ auseinander. Wir wollen uns Teil 4 mit dem Titel Die Lösung heißt Kapitalismus ansehen und gemeinsam über die vorgebrachten Argumente und Positionen diskutieren.

Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Mittwoch, 20. März 2024 um 18:00

Der Realsozialismus existiert nicht mehr. Aber die Vorstellung, dass demokratisch verwaltete oder staatlich organisierte Unternehmen für die breite Bevölkerung eine Verbesserung wären, ist nicht ausgestorben. Wenn sich die ISA/SLP „für die Überführung der Banken & Konzerne in öffentliches Eigentum unter demokratischer Kontrolle & Verwaltung der Beschäftigten & der Gesellschaft“ ausspricht und die KPÖ+ die Salzburg AG verstaatlichen will, dann ist das zwar kein Realsozialismus. Einiges an falscher Kritik am Kapitalismus teilen sie aber mit ihm.

An diesem Termin wollen wir gemeinsam den Text „Ungerecht verteilt – Über die schlechte Kapitalismuskritik der Realsozialisten“ (Seite 40) aus der Broschüre „Texte zu Realsozialismus und Maoismus“ lesen.

Für die Teilnahme an der Diskussion sind weder Vorkenntnisse zu diesem Thema noch das Studium der Broschüre notwendig.

P.S.: Wer uns unterstützen will, kann gerne das obige Bild auf Social Media verbreiten oder den Flyer (A5 bzw. A4) ausdrucken und verteilen.