You are currently browsing the tag archive for the ‘arbeit’ tag.

Ort: Infoladen Salzburg | Lasserstrasse 26, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Samstag 28. März, 18 Uhr

Zeugt es von mangelnder Verantwortung, wenn mensch Vollzeit arbeiten könnte, es aber nicht tut (Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer 2025)? Kann der Wohlstand der Gesellschaft mit Vier-Tage-Woche und Work-Life-Balance nicht mehr erhalten werden (deutscher Bundeskanzler Merz 2025)?

Gewerkschaften und Arbeiter*innenkammer halten dagegen: Sie beschweren sich darüber, dass das Bild von faulen Beschäftigen gezeichnet wird. Sie wehren sich damit, dass Teilzeit häufig gar keine freie Entscheidung, sondern oft erzwungen ist (DGB Sachsen 2026). Verwiesen wird auf die hohe Teilzeit Quote von Frauen. Gewerkschaften und AK fordern mehr Kinderbetreuungsplätze von Regierung und Arbeitgeber*innenseite. Dann würden die Frauen dem Arbeitsmarkt auch zur Gänze zur Verfügung stehen (österreichische Arbeiter*innen Kammer 2026).

Eines eint diese im ersten so gegeneinander stehenden Positionen: Arbeit ist notwendig, wichtig und zentral für *die Gesellschaft*. Warum eigentlich? Über konkreten Mangel, der durch mehr Arbeitskräfte behoben wird, wird nicht gesprochen. Wir wollen uns ansehen, warum das so ist und was diese Debatte über die Beteiligten und auch über die Organisation dieser Gesellschaft aussagt.

Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation, sich mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Mittwoch, 19. Juni 2024 um 18:00

In letzter Zeit wird in der Öffentlichkeit wieder vermehrt über die Arbeitszeitverkürzung, aber auch über die gesellschaftliche Notwendigkeit mehr zu arbeiten, diskutiert. Anhand des Interviews mit Michael Huber – Vizepräsidenten der Arbeiterkammer Salzburg – auf der Radiofabrik und einem zugehörigen Text, wollen wir verstehen, wie die Sicht von Arbeitnehmer*innenvertreter*innen aussieht und welche Argumente sie zu diesem Thema auf Lager haben.

Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Diese Fragen stellt sich Philipp Maier – Partner und Arbeitsrechtsexperte bei Baker & McKenzie – in einem Beitrag im derStandard.at.

Etwas durchzieht den Text im derStandard.at: Die gesellschaftlichen Widersprüche, die sich im Arbeitsrecht manifestieren, werden als Zufälligkeiten, als etwas das „halt so ist“ dargestellt. Welcher Widerspruch zwischen welchen Interessen ist von uns hier gemeint?

An der Lohnarbeit gibt es zwei Interessen: Für die Unternehmen – die arbeiten lassen – zählt vor allem eins: Ist die Arbeit rentabel? Wenn sie es ist, kann es davon nicht genug geben. Ist sie es nicht, soll sie nicht passieren und auch niemand dafür gezahlt werden. Aus der Sicht der Arbeitnehmer*innen, der Lohnabhängigen, stellt sich die Lage natürlich „etwas“ anders da.

Aus genau diesem Interesse der Unternehmen an Arbeit ergeben sich einige Konsequenzen. Diese Konsequenzen und Auswirkungen auf die Arbeitswelt von Arbeitenden verschweigt der Artikel auch gar nicht. Den Rest des Beitrags lesen »