Ort: In Salzburg | Ort wird noch bekannt gegeben (Updates hier / Insta @geskrit / Signalgruppe: https://tinyurl.com/geskrit-signal
Datum und Zeit: Samstag 26. September 2026, 15 Uhr

Unter dem Schlagwort „Bürokratie“ schießen Wirtschaftsvertreterinnen gegen staatliche Regulierungen: Heimische Unternehmen seien einer Flut von unnötigen Gesetzen ausgeliefert, die Wachstum und Innovation hemmen und Arbeitsplätze gefährden würden. Dieser Kritik schließen sich auch viele Politikerinnen an und versprechen Bürokratieabbau, sowohl auf Salzburger Landes- als auch auf Bundesebene.

Wir lesen bei unserer nächsten Diskussion Passagen aus einer Ausgabe der Salzburger Wirtschaft zum Thema Bürokratie. Hat der Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg Recht, wenn er die staatlichen Regulierungen zur Bedrohung von „unser aller Wohlstand“ erklärt? Oder sollte man seine Argumente als schamlose Propaganda für Kapitalinteressen zurückweisen? Diese und weitere Fragen wollen wir mit euch klären.

Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation, sich mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Wir freuen uns auf euch.

Geskrit startet in den nächsten Wochen den Lesekreis zum dritten Kapitel des Buchs „Die Misere hat System: Kapitalismus“ der Gruppen gegen Kapital und Nation.

Das Buch ist für alle interessant, die sich etwas intensiver mit dem herrschenden Wirtschaftssystem namens Kapitalismus/Marktwirtschaft, mit seinem Funktionieren und mit seinen Auswirkungen auf Mensch, Natur und Tier auseinandersetzen wollen. Der Lesekreis hat ein gemeinsames Verständnis von (und auch Kritik an) dieser Wirtschaft als Ziel.

Vorwissen ist nicht notwendig. Das Buch ist gratis zu bekommen bzw. online als PDF zu haben. Die Termine werden gemeinsam ausgemacht, damit auch jede*r Zeit hat.

Wenn Ihr Interesse habt mitzumachen: Einfach eine Mail an geskrit@riseup.net, eine Insta message versenden oder eine Nachricht an die öffentliche Signalgruppe.

Nachdem wir jedes Kapitel nach und nach gemeinsam durcharbeiten werden, ist ein Einsteigen nur zu Beginn eines Kapitels möglich. Mittendrin in die Diskussion eines Kapitels einzusteigen ist also nicht möglich, aber bei einem neuen Kapitel können wieder neue Personen dazukommen.

Fortgesetzt wird mit dem Kapitel >>Kapital – Geld 2.0<<. Im letzten Kapitel ging es darum, dass und warum Tausch und Produktion für den Markt für sich genommen bereits schädliche Angelegenheiten sind. Hier geht es nun darum, was „Kapital“ ist und wie es der Produktion für Markt und Gewinn seinen Stempel aufdrückt. Die in den vorigen Kapiteln entwickelten Argumente bleiben weiterhin relevant: gesellschaftliches Gegeneinander, zwischen Bedürfnis und dessen Stillung stehen Eigentum und Geld, Arbeitsprodukte vorrangig als Hebel zum Geldverdienen und dann erst als Lebens- bzw. Produktionsmittel. Da in manchen Kritiken erst mit dem Kapital ein Problem für angenehme Produktion und Konsumtion gesehen wird, während Tausch und manchmal auch Geld oder geldähnliche Konzepte noch einen guten Ruf genießen, sei hier noch einmal explizit darauf hingewiesen, dass unsere Kritik anders aussieht: Bereits Tausch ist eine schädliche, weil bedürfnisfeindliche Angelegenheit. Das Kapitalprinzip hält dann noch seine ganz eigenen Widerwärtigkeiten bereit.

Einen Eindruck über dieses Kapitel könnt ihr Euch mit einer Folge von 99 ZU EINS machen oder die Folge als Podcast Episode hören.

Ort: Café Lotta, Hallerstr. 1, 6020 Innsbruck
Datum und Zeit: 21. August 2026 ab 16:00

Was ist der Kapitalismus? Kann man ihn verändern oder abschaffen? Gibt es überhaupt noch Klassenkampf? Die Salzburger Basisgruppe Gesellschaftskritik [geskrit] als Teil der Gruppen gegen Kapital und Nation stellt das Buch „Kapitalismus – Die Misere hat System“ vor.

Der Zammenhocker ist offen für alle, Vorwissen ist nicht notwendig. Wir freuen uns!

Danke an ankom*a / Anarcha-Kommunistischer Aufbau IBK für die Einladung!

Ort: MARK Salzburg / Hannakstraße 17, 5023 Salzburg
Datum und Zeit: Freitag, 17. Juli 2026 am Abend, Von 18:00 – 19:00 & ca. 19:30 – 20:30

An der Gesellschaft, in der wir leben, haben viele Leute etwas auszusetzen — oft aber das Falsche. Diese falschen Kritiken finden sich immer wieder auch in den Texten von Punkbands.

Bei diesem Workshop im Rahmen der Pestspiele wollen wir uns ein paar Zitate aus Liedern verschiedener Bands vornehmen und unsere Kritik daran vorstellen. Wir wollen uns dabei viel Zeit nehmen, um mit euch zu diskutieren, was die Textpassagen jeweils Richtiges bzw. Falsches über die Gesellschaft aussagen und ob unsere Kritik treffend ist.

Wir haben den selben Workshop bei den Pfingst-Pestspielen 2025 schon einmal gemacht, haben ihn seitdem aber überarbeitet und einen Abschnitt hinzugefügt. Es gibt also auch Neues für Leute, die beim ersten Mal dabei waren.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11b, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Samstag 20. Juni 2026, 17 Uhr

Im Juni geht es bei uns mal wieder um Krieg und Aufrüstung in Europa. Wir wollen mit euch einen Text der Gruppen gegen Kapital und Nation lesen und diskutieren. Der Text setzt sich kritisch mit Linken auseinander, die die Kriegsvorbereitungen Deutschlands gegen Russland befürworten.

Der Text bezieht sich auf die Debatte, die in Deutschland geführt wird. Er liefert dabei aber viel Material, um Themen wie Aufrüstung und den Ukraine-Krieg zu besprechen, die ja auch Menschen außerhalb von Deutschland etwas angehen. Bzw. um Diskussionen wieder aufzunehmen und zu vertiefen, die wir auch in Salzburg schon geführt haben.

Außerdem kommen auch grundlegendere Dinge, etwa das Verhältnis von Staat und Bürger*in, zur Sprache.

Willkommen sind natürlich auch diesmal alle, die an einer korrekten Analyse der Lage interessiert sind. Egal, ob sie sich selber „links“ nennen oder wie sie über das aktuelle Kriegs(vorbereitungs)geschehen denken.

Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten.

Ort: Nachbarschafts.Treff Stadtwerk Lehen (Hilfswerk) | Inge-Morath-Platz 30, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Samstag 30. Mai, 18 Uhr

Im letzten Jahr wurde bereits eingespart beim Sozialstaat: Weniger Geld für Menschen mit Behinderungen und für Armutsbekämpfung. Auch aktuell wird um die Frage gestritten, wie es um den Sozialstaat steht, wenn die Pensionen und die Leistungen an Familien unter der Inflation erhöht werden oder gleich gar nicht ausgeglichen werden.

Aufgrund niedrigeren Pensionen, schlechteren Leistungen der Krankenkassen und geringerem Nettolohn wird vielen Menschen das tägliche Leben erschwert. Wenn also der Sozialstaat abgebaut wird, wird der Alltag für einige schwerer. Kein Wunder, dass der Sozialstaat von vielen hoch angesehen wird. Das verdeutlicht auch eine aktuelle Studie in Deutschland: Der Wunsch nach einem starken Sozialstaat ist größer denn je – wenn er funktioniert.

An diesem Diskussionstermin wollen wir anhand unseres Textes Den Sozialstaat verteidigen? Nein – Armut abschaffen! diskutieren wie angebracht die hohe Meinung über den Sozialstaat ist.

Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation, sich mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Knabbereien ist gesorgt.

Wir fahren zum Antionationalen Sommercamp der Gruppen gegen Kapital und Nation!

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Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Dienstag 28. April 2026, 18 Uhr

Immer wieder kommen bei unseren öffentlichen Veranstaltungen Fragen zu unserer politischen Praxis auf: Macht die Geskrit eigentlich nur Theorie? Wenn wir doch so viel an der herrschenden Ordnung auszusetzen haben, wären dann nicht praktische Aktionen notwendig, um diese zu verändern? Und wäre nicht diese oder jene konkrete Aktionsform — Demos, Lohnkämpfe, etc. — das Mittel der Wahl?

Bei unserem nächsten Diskussionstermin nehmen wir uns einmal die Zeit, um diese Fragen eingehender zu diskutieren. Bzw. zu erklären, warum wir machen, was wir machen.

Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation, sich mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Ort: Infoladen Salzburg | Lasserstrasse 26, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Samstag 28. März, 18 Uhr

Zeugt es von mangelnder Verantwortung, wenn mensch Vollzeit arbeiten könnte, es aber nicht tut (Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer 2025)? Kann der Wohlstand der Gesellschaft mit Vier-Tage-Woche und Work-Life-Balance nicht mehr erhalten werden (deutscher Bundeskanzler Merz 2025)?

Gewerkschaften und Arbeiter*innenkammer halten dagegen: Sie beschweren sich darüber, dass das Bild von faulen Beschäftigen gezeichnet wird. Sie wehren sich damit, dass Teilzeit häufig gar keine freie Entscheidung, sondern oft erzwungen ist (DGB Sachsen 2026). Verwiesen wird auf die hohe Teilzeit Quote von Frauen. Gewerkschaften und AK fordern mehr Kinderbetreuungsplätze von Regierung und Arbeitgeber*innenseite. Dann würden die Frauen dem Arbeitsmarkt auch zur Gänze zur Verfügung stehen (österreichische Arbeiter*innen Kammer 2026).

Eines eint diese im ersten so gegeneinander stehenden Positionen: Arbeit ist notwendig, wichtig und zentral für *die Gesellschaft*. Warum eigentlich? Über konkreten Mangel, der durch mehr Arbeitskräfte behoben wird, wird nicht gesprochen. Wir wollen uns ansehen, warum das so ist und was diese Debatte über die Beteiligten und auch über die Organisation dieser Gesellschaft aussagt.

Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation, sich mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Ort: Mark Salzburg – Hannakstraße 17, 5023 Salzburg
Datum und Zeit: Freitag 27. März bei den Pestspielen – ab 18:00 bis die Konzerte beginnen (ca. 19:00)

Falsche Vorstellungen über angeblich positive Aspekte des Kapitalismus sind bis weit in die politische Linke hinein verbreitet. Ziel ist es, diese Fehldeutungen pointiert zu widerlegen. Damit ist der Termin auch für Leute interessant, die schon bescheid wissen, aber in Diskussionen immer wieder nach Worten suchen müssen.

Hier die Mythen die nach einer kurzen Definition von „Kapitalismus“ widerlegt werden:

  • Es gibt heutzutage keine Ausbeutung mehr. (Auch bekannt als „Marx hat nur seine Zeit beschrieben/ ist heue ungültig“).
  • Es ist fair dass der Chef Profit macht mit meiner Arbeit, denn er trägt ja das unternehmerische Risiko!
  • Das Anreizsystem des Kapitalismus ist gut.
  • Der Kapitalismus erzeugt hochwertige Produkte wie z.B. mein iPhone!
  • Es ist gut dass es auch reiche Leute gibt, die zahlen viele Steuern und machen Wohltätigkeit.
  • Es ist doch eh schon eine Art Sozialismus den wir haben mit all den Steuern und Vorschriften für Unternehmen.
  • Heutzutage gibt es keine richtigen „Arbeiter_innen“ mehr, denn viele werden ja sogar in Aktien ausbezahlt. Wir sind ein Volk von Kleinaktionären!

Ihr kennt noch mehr und glaubt vielleicht sogar, die könnten stimmen? Reden wir darüber!