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Bei 99zueins haben wir das 3. Kapitel von unserem Buch „Die Misere hat System: Kapitalismus“ vorgestellt. Diesmal ging es darum, was „Kapital“ ist und wie es der Produktion für Markt und Gewinn seinen Stempel aufdrückt.

Wir haben auf der „Kundgebung gegen Rechts“ letzte Woche eine Rede gehalten. Anhand der Plakate, welche den guten Patriotismus vor dem bösen Nationalismus retten wollen und weiteren, welche den Zusammenhalt aller Österreicher*innen gegen rechts einfordern, haben wir den Inhalt unserer Rede gut gewählt. Aber entscheidet selbst – wir freuen uns über Kritik & Feedback.

Bereits vor einem Jahr gab es Proteste bei der Angelobung von schwarz-blau. Bei diesen Protesten wurde im Vorfeld der Verhandlungen zwischen der FPÖ und ÖVP der Anstand des ÖVP Landeshauptmanns Haslauer symbolisch zu Grabe getragen und vor massivem Demokratieabbau gewarnt.

In der Ankündigung für die heutige Kundgebung wurden einige Projekte der schwarz-blauen Landesregierung kritisiert: Die Verdopplung der Gaspreise, eine Bezahlkarte für Asylwerber:innen oder auch die Wiederaufnahme von Inlandsflügen zwischen Salzburg und Wien. Ebenfalls kritisiert wurde, dass die schwarz-blaue Koalition die Leerstandsabgabe nicht erhöht hat, obwohl sie die Möglichkeit dazu gehabt hätte.

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Ort: Kerzenfabrik Salzburg / Sterneckstraße 22, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Donnerstag, 4. Juli 2024, 19 Uhr

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird von fast allen Menschen als zivilisatorischer Meilenstein gefeiert. Seit über 75 Jahren existiert sie nun und soll allen Menschen auf dieser Welt Sicherheit, Bildung, Wohlstand und vieles mehr garantieren.

Genauso lange schon wird beklagt, dass die Menschenrechte nicht eingehalten, ignoriert oder für üble Zwecke missbraucht werden.

An dieser Diskussion am Lagerfeuer wollen wir gemeinsam darüber sprechen, wie wir zu den Menschenrechten stehen, was sie genau sind und ob es vernünftige Kritik daran gibt bzw. überhaupt geben kann.

Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Wir haben seit einigen Tagen eine öffentliche Signalgruppe. In dieser bekommt ihr Infos, wann die nächsten Geskrit Veranstaltungen stattfinden und es gibt die Möglichkeit zur Diskussion und Feedback.

Einfach den Link https://tinyurl.com/geskrit-signal öffnen, bestätigen und schon seid ihr mitten drin im Getümmel 🙂 Wir freuen uns auf euch!

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Mittwoch, 19. Juni 2024 um 18:00

In letzter Zeit wird in der Öffentlichkeit wieder vermehrt über die Arbeitszeitverkürzung, aber auch über die gesellschaftliche Notwendigkeit mehr zu arbeiten, diskutiert. Anhand des Interviews mit Michael Huber – Vizepräsidenten der Arbeiterkammer Salzburg – auf der Radiofabrik und einem zugehörigen Text, wollen wir verstehen, wie die Sicht von Arbeitnehmer*innenvertreter*innen aussieht und welche Argumente sie zu diesem Thema auf Lager haben.

Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Luis von den Gruppen gegen Kapital und Nation spricht bei 99 ZU EINS über die deutsche NS Bewältigung: Während in vielen Nationen versucht wird, ein durchweg positives Bild der eigenen Nationalgeschichte zu zeichnen, dominiert in der BRD in Bezug auf den NS demütiges Erinnern und Scham. Darauf sind viele Deutsche stolz. Warum das ein Fehler ist und kritisiert werden sollte, erklären die Gruppen gegen Kapital und Nation (GKN) in einem Gespräch bei @99 ZU EINS.

Ort: Kerzenfabrik Salzburg / Sterneckstraße 22, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Dienstag, 28. Mai 2024, 19 Uhr

Gemeinsam diskutieren wir über den sozialen Staat: Was ihn notwendig macht, was er leistet und ob er ein Ausweis menschenfreundlicher Politik ist. Als Ausgangspunkt dieser Diskussion dient uns einerseits die Diskussion um Freiheitsbeschränkungen in Wohn- und Pflegeheimen, der Reformbedarf der Krankenhäuser in Deutschland und nicht zuletzt das Kapitel 8. „Na, dir werd ich helfen“: Sozialstaat des Buchs Kapitalismus: Die Misere hat System.

Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Mittwoch, 15. Mai 2024 um 18:00

Die Gemeinderatswahl ist in Salzburg gerade erst vorbei, die EU Wahlen stehen vor der Tür, im Herbst rufen bereits die Nationalratswahlen zu den Urnen. Daher ist es jetzt der richtige Zeitpunkt sich über den Sinn und Unsinn des Wählens zu unterhalten.

Basis unserer Diskussion ist die Broschüre Wählen ist verkehrt! Nicht-Wählen aber auch. Argumente gegen die Wahl der Gruppe Gegenrede.

Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Dieses Jahr haben wir uns mit einer kurzen Rede bei der Antikapitalistischen 1. Mai Demo in Salzburg beteiligt. Als Thema haben wir den Aufruf der KPÖ PLUS zur Demo „Gemeinwohl statt Profite“ genommen (zu finden auf ihrer Website und Facebook).


Zu ihrer Demo hat die KPÖ PLUS mit dem Slogan „Gemeinwohl statt Profit“ mobilisiert. Unter „Gemeinwohl“ versteht die KPÖ, dass die Deckung der Grundbedürfnisse der Menschen nicht von deren Geldbörse abhängen darf: Wohnen, Gesundheit, Bildung und Mobilität soll sich jede*r leisten können. Für die KPÖ PLUS sind Rekordgewinne und Immobilienspekulation der Grund, warum sich so viele Menschen ihre Grundbedürfnisse nicht mehr leisten können: Wohnungen werden teurer, Strom unleistbar.

Mit dieser Analyse macht sie einen Fehler: Nicht die übertriebene Gier und der Profit einzelner Unternehmen steht der Bedürfnisbefriedigung der Menschen im Weg. Kein Bedürfnis in dieser Gesellschaft wird befriedigt, wenn es für ein Unternehmen nicht Profit einbringt. Keine Semmel wird gebacken, wenn damit kein Gewinn gemacht werden kann. Kein O-Bus produziert, wenn damit kein Profit generiert werden kann. Kurz: Nicht der verantwortungslose Profit macht dem Großteil der Menschen das Leben schwer, sondern eine Wirtschaftsweise, in der es grundsätzlich auf Profit ankommt.

Es wird aber noch schlimmer: Die KPÖ PLUS will mit ihren Wahlerfolgen die Lage der Menschen mit Staatsausgaben verbessern. Leistbare Wohnungen, ein besser O-Bus Takt und ausreichend Kinderbetreuungsplätze sind das Ziel. Die Mittel für diese Vorhaben: Geld aus dem Budget der Stadt. Die verfügbaren finanziellen Mittel der Stadt basieren jedoch auf ihrer Kreditwürdigkeit und Steuereinnahmen. Und diese gibt es nur mit einer Wirtschaft die floriert und wächst. Kurz: Unternehmen die erfolgreich Profite generieren.

Ohne diese Einnahmen und der darauf aufbauenden Kreditwürdigkeit hat der kapitalistische Staat kein Geld zum Ausgeben und ist damit so gut wie handlungsunfähig.

Die Parole „Gemeinwohl statt Profite“ verharmlost also die Verhältnisse. Die KP tut so, als wäre die Beseitigung von Armut und Elend nur eine Frage der richtigen Prioritätensetzung seitens der Politik. Dabei lässt sich alles, was die KPÖ als „Gemeinwohl“ bewirbt, überhaupt nur dann umsetzen, wenn die Unternehmen *insgesamt* Profite erzielen. Das Gemeinwohl hat sich in dieser Gesellschaft also dem Profit in jedem Fall unterzuordnen.

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Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Mittwoch, 24. April 2024 um 18:00

Wir diskutieren einen Teil des Wahlprogramms der KPÖ Plus für die Gemeinderatswahl 2024. Anhand dieses Texts wollen wir uns klar machen, wie sich die KPÖ Plus unsere Gesellschaft erklärt und den Wähler*innen präsentiert. (Das gesamte Wahlprogramm findet sich hier.)

Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.