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Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Donnerstag, 16. Jänner 2025 um 18:00
Syrien ist nun also frei – so titelt z.b. die Taz in einem Artikel vom 8.12.2024. Nach dem Fall Assads ist in Syrien einiges in Bewegung. Die Demokratische Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien hat einen 10 Punkte Plan für einen politischen Dialog in Syrien veröffentlicht. Wir wollen den Abend nutzen, um uns etwas klarer zu machen was in Syrien geschehen ist. Die zwei verlinkten Artikel wollen wir als Ausgangspunkt für Diskussionen nutzen.
Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Mittwoch, 18. Dezember 2024 um 18:00
Soll in politischen Diskussionen nur das zählen, was gesagt wird, egal wer es sagt?
Oder sollen sich vor allem (oder sogar nur) diejenigen zu Wort melden, die von den jeweiligen Missständen betroffen sind?
Ist es etwa „weissen“ Menschen möglich, Rassismus richtig zu definieren? Wäre es moralisch falsch, über die Hintergründe des Ukrainekrieges zu sprechen, ohne Ukrainer*innen eingeladen zu haben?
Wir wollen mit euch einen Text des Onlinemagazins „Das Lamm“ diskutieren, der schon im Titel behauptet: „Betroffenheit ist kein Argument“.
Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Mittwoch, 13. November 2024 um 18:00
In einer linken Signalgruppe wurden zwei Artikel geteilt:
- Der Antisemitismus der Antisemitismus-Bekämpfer (Jacobin)
- Projektionsfläche Palästina: Seite eins und zwei (Antifaschistisches Infoblatt)
Beide beziehen Position im Nahost Konflikt. Konkret sind beide eine Auseinandersetzung mit linken Positionen in dieser Auseinandersetzung. Noch genauer: Es geht um Antisemitismus.
Wir haben uns beide Texte durchgelesen und sind nicht überzeugt. Einerseits finden wir manche Argumente nicht korrekt, manche Logik war uns nicht verständlich. Lesen wir gemeinsam diese zwei Texte und versuchen uns diese Argumente klar zu machen und darüber zu sprechen, was wir von diesen halten.
Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.
Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Donnerstag, 17. Oktober 2024 um 18:00
Nach der Wahl wie vor der Wahl war viel Kritik an der FPÖ von linker wie bürgerlicher Seite zu hören: Die FPÖ spaltet die Gesellschaft, die FPÖ will die Demokratie abschaffen, usw usf.. Beschworen wurde und wird der Zusammenhalt aller demokratischer Kräfte (inkl. Parteien wie der ÖVP) gegen eine Regierungsbeteiligung der FPÖ.
Dabei geht unter, dass der Inhalt der bürgerlichen demokratischen Parteien und die „normale“ Heimatliebe von Bürger*innen sehr viel gemein hat mit der faschistischen Ideologie, welche der FPÖ vorgeworfen wird.
Anhand ausgewählter Texte aus der Broschüre „Falsche Kritik zur rechten Zeit“ der Gruppen gegen Kapital und Nation wollen wir uns ansehen, warum auch heute noch der Spruch gilt: Demokrat*innen können Faschist*innen nicht kritisieren!
Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Die „Zusammenhalten statt spalten“ Demonstration fand am 21.9 statt. Wir hatten am Inhalt der Ankündigung einiges auszusetzen und haben versucht unsere Kritik in einem Flyer, den wir dort auch verteilt haben, publik zu machen. Hier der Text des Flyers:
Nicht zusammenhalten, sondern für eine vernünftige Gesellschaft kämpfen
Mit Blick auf die Nationalratswahlen wird in Salzburg für eine Demo unter dem Motto Zusammenhalten statt Spalten mobilisiert. Die aufrufenden Gruppen wollen damit zeigen, dass man mit Zusammenhalt mehr erreichen kann als mit Hetze und Hass. Wir kritisieren im Folgenden den Aufruftext und das, was sich aus ihm an Vorstellungen über diese Gesellschaft ableiten lässt.
Die Veranstalter*innen der Demo sind offensichtlich der Meinung,dass die Gesellschaft besser ist, wenn sie zusammenhält, bzw. schlimmer, wenn sie gespalten ist. Schon an diesem Punkt widersprechen wir: Ob Zusammenhalt in einer Gesellschaft überhaupt wünschenswert ist, hängt von den existierenden Interessenwidersprüchen ab. Wir schlagen vor, sich diese Widersprüche zunächst einmal genauer anzusehen, anstatt sie mit Zusammenhalt unsichtbar zu machen. Es kann durchaus Sinn machen, sich hinter ein bestimmtes Interesse zu stellen und gemeinsam einen gesellschaftlichen Konflikt anzustreben – in anderen Worten, eine Spaltung zu verursachen.
Zusammenhalt ist für sich genommen nichts erstrebenswertes.
Mit dem Zusammenhalt, den die Veranstalter*innen beschwören, wollen sie ihren Zielen wie Klimaschutz und einem guten Leben für alle näher kommen. Sie meinen, dass Hetze und Hass der Erreichung dieser Ziele im Weg stehen. Wir denken, dass es viel grundlegendere Ursachen für das schlechte Leben der allermeisten und die sich anbahnende Klimakatastrophe gibt:
- Nicht Hass, sondern der angestrebte Profit motiviert Unternehmen, die Löhne ihrer Angestellten immer möglichst niedrig zu halten.
- Das selbe Profitstreben steht im Widerspruch zu umwelt- und klimafreundlicherem Wirtschaften: Müllentsorgung und grünere Technologien sind da eben immer zuallererst Kostenpunkte, die sich zu rentieren haben.
- Auch ganz ohne Rassismus und „Hetze“ kalkuliert ein kapitalistischer Staat, wie viele Ausländer*innen aus welchen Staaten und zu welchen Zwecken er auf seinem Hoheitsgebiet haben möchte.
Die Gründe für Schäden an Klima und Menschen liegen nicht bei einzelnen Akteur*innen und deren bösem Willen oder falschen Einstellungen, sondern in der Art, wie diese Gesellschaft organisiert ist
Alle, die mit uns über diesen Flyer, den Demoaufruf und die jeweils angeschnittenen Themen reden wollen, laden wir zu unserer Diskussion am Dienstag, 24. 09. um 19:00 in der Kerzenfabrik ein. Kommt gern auch dann, wenn ihr unsere Standpunkte völlig daneben findet – den Streit um eine korrekte Analyse der Gesellschaft finden wir notwendig.
Eine Text der Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg. Mehr Infos auf geskrit.wordpress.com und instagram.com/geskrit
Ort: Kerzenfabrik Salzburg / Sterneckstraße 22, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Dienstag, 24. September 2024, 19 Uhr
Die Demo mit dem Titel „Zusammenhalten statt spalten“ wird bei der Diskussion bereits statt gefunden haben. Wir glauben es lohnt sich trotzdem über den Titel der Demonstration und deren Aufruf zu diskutieren.
Bald sind wieder Nationalratswahlen! Gerade in diesen Jahren, die von Teuerung, Kriegen und der Klimakrise geprägt sind, ist es umso wichtiger, als Gesellschaft gemeinsam für Gerechtigkeit einzustehen. Deswegen wollen wir in Salzburg auf die Straße gehen, jung und alt, für Klimaschutz, Demokratie, soziale Lösungen, Menschenrechte und ein gutes Leben für alle. Wir wollen zeigen, dass man mit Zusammenhalt mehr erreichen kann als mit Hetze und Hass. Lasst uns zusammenhalten statt spalten!
Was für Positionen sind in diesen wenigen Sätzen enthalten? Welche Vorstellung von dieser Gesellschaft lässt sich ablesen? Da sich diese Demonstration gegen den befürchteten Rechtsruck bei den Nationalratswahlen richtet, kann das Thema „Faschismus vs. Demokratie“ ebenfalls Thema der Diskussion werden.
Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Mittwoch, 18. September 2024 um 19:00
Kritik am Realsozialismus hat es in unseren Veranstaltungen bereits gegeben. Doch auch von anderer Seite gibt’s Kritik an „dem Sozialismus“. Das Magazin „Der Pragmaticus“ (online wie auch offline verfügbar – verbunden mit Mark Mateschitz – Red Bull) setzt sich in einer Serie mit den Problemen und Fehlern „des Sozialismus“ auseinander. Wir wollen uns Teil 4 mit dem Titel Die Lösung heißt Kapitalismus ansehen und gemeinsam über die vorgebrachten Argumente und Positionen diskutieren.
Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Mittwoch, 21. August 2024 um 18:00
Seit einigen Jahren existiert nun das Konzept von kultureller Aneignung, die sich mit einer speziellen Form von Rassismus beschäftigt. Von kulturellen Aneignung wird dabei gesprochen, wenn Angehörige einer Gruppe kulturelle Hervorbringungen (z.B. bestimmte kulturelle Bräuche, Frisuren, Kleidungsstücke,…) übernehmen, die nach Ansicht der Verfechter*innen des Konzepts der Kulturellen Aneignung von anderen Gruppen stammen, und zwar solchen, die gegenüber der übernehmenden Gruppe aufgrund rassistischer Diskriminierung weniger Macht haben.
Wir wollen uns anhand des Texts Das Konzept der Kulturellen Aneignung – eine Kritik des Rassismus auf seinen eigenen Grundlagen mit dem Thema näher beschäftigen und darüber diskutieren.

Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.
Ort: Kerzenfabrik Salzburg / Sterneckstraße 22, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Mittwoch, 14. August 2024, 19 Uhr
Wenn es eines gibt in dieser Welt, das sich größter Beliebtheit erfreut, dann ist das die Demokratie. Wenn in einer Demokratie dann doch etwas Schlechtes passiert (die Renten werden gekürzt, Steuern erhöht, …), dann spricht das auf keinen Fall gegen die Demokratie. Ganz im Gegenteil zeugt es vom undemokratischen Charakter der umgesetzten Übel.
Am Lagerfeuer wollen wir gemeinsam darüber sprechen, wie wir über die Demokratie denken, wie sie in unserer Gesellschaft vorkommt und ob uns die „echte“ Demokratie endlich zum guten Leben führen würde.

Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.
Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Dienstag, 16. Juli 2024 um 18:00
Junge Menschen in Österreich und anderswo fragen sich: Werde ich noch eine Pension bekommen, wenn ich alt bin? Menschen die schon Pension beziehen, fürchten sich vor Pensionskürzungen. In den Medien (wie z.B. im Kurier: Um Pensionserhöhung droht ein Generationenkonflikt) und in der Politik wird ein notwendiger Interessenkonflikt zwischen Jung und Alt besprochen.
Wir wollen uns ansehen, wie das Pensionssystem in Österreich funktioniert, welche Widersprüchlichkeiten es in sich trägt und ob der oben genannte Interessenkonflikt gesellschaftlich unausweichlich ist.

Es gibt keine Notwendigkeit sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.
