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Wir starten in den nächsten Wochen unseren Lesekreis zum zweiten Kapitel des Buchs „Die Misere hat System: Kapitalismus“ der Gruppen gegen Kapital und Nation.

Das Buch ist für alle interessant, die sich etwas intensiver mit dem herrschenden Wirtschaftssystem namens Kapitalismus/Marktwirtschaft, mit seinem Funktionieren und mit seinen Auswirkungen auf Mensch, Natur und Tier auseinandersetzen wollen. Der Lesekreis hat ein gemeinsames Verständnis von (und auch Kritik an) dieser Wirtschaft als Ziel.

Vorwissen ist nicht notwendig. Das Buch ist gratis bei uns zu bekommen bzw. online als PDF zu haben. Die Termine machen wir dann zusammen aus, damit auch jede*r Zeit hat.

Wenn Ihr Interesse habt mitzumachen: Einfach eine Mail an geskrit@riseup.net, eine Insta message versenden oder eine Nachricht an unsere öffentliche Signalgruppe.

Nachdem wir jedes Kapitel nach und nach gemeinsam durcharbeiten wollen, ist ein Einsteigen nur zu Beginn eines Kapitels möglich. Mittendrin in die Diskussion eines Kapitels einzusteigen ist also nicht möglich, aber bei einem neuen Kapitel können wieder neue Personen dazukommen.

Wir setzen fort mit dem Kapitel >>Markt und Geld – Die Macht des Eigentums über den gesellschaftlichen Bedarf<<. Es geht um die im Eigentum, Tausch und Geld liegenden Prinzipien, denen sich die Bedürfnisbefriedigung unterordnen muss. Diskutiert werden Vorstellungen, nach denen diese Prinzipien Hilfestellungen für die Versorgung aller Beteiligten mit nützlichen Dingen seien. Diese Vorstellungen will dieses Kapitel kritisieren.

Einen Eindruck über dieses Kapitel könnt ihr Euch mit einer Folge von 99 ZU EINS machen oder die Folge als Podcast Episode hören.

Wir freuen uns über rege Teilhabe! Aber natürlich auch über Feedback & Kritik zu dem was wir so tun.

Ort: Bewohner*innenservice Lehen & Taxham / Strubergasse 27A, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Mittwoch, 25. Februar 2026, 18 Uhr

In der Debatte darum, wie europäische Staaten die unerwünschte Migration besser abwehren bzw. rückgängig machen könnten, wird schon seit einigen Jahren immer wieder eine Anpassung der Menschenrechte gefordert. Die bisherigen Menschenrechtskonventionen würden den Herausforderungen der heutigen Zeit nicht mehr gerecht werden.

In den letzten Monaten wurde diese Idee in der österreichischen Politik vermehrt aufgegriffen.Siehe dazu etwa ein offener Brief, den unter anderem der Bundeskanzler unterzeichnet hat.

Bei unserer nächsten Veranstaltung diskutieren wir einen Artikel des Pragmaticus. Anhand der Argumente in dem Artikel wollen wir Folgendes besprechen:

  • Die Funktion des Asylrechtes
  • Die Unzufriedenheit europäischer Politiker*innen mit den Urteilen europäischer Gerichte
  • Die Frage, ob es vernünftig ist, sich mit konstruktiven Vorschlägen auf die Seite der europäischen Staaten zu schlagen — so wie der Autor des Artikels es tut

Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation, sich mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Samstag 24. Jänner 2026, 16 Uhr

Nicht erst seit den Berichten, dass Trump mehrere europäische Staaten aus der EU herauslösen will (darunter auch Österreich), gibt es den politischen Streit, ob nun eine stärkere EU oder doch die Rückbesinnung auf mehr nationale Kompetenzen der richtige Weg ist.

In der Öffentlichkeit und bei manchen Linken wird dieser Streit auch als Rückfall in den Nationalismus charakterisiert. Die Broschüre „Pro und Contra EU – Nichts als Nationalismus“ der Gruppen gegen Kapital und Nation will dagegen die These aufstellen, dass dieser Streit sich um unterschiedliche Formen des Nationalismus dreht – dass also auch proeuropäische Parteien ihre Politik aus nationalistischen Interessen verfolgen.

Die Broschüre ist schon etwas älter – sie bezieht sich auf die Finanzkrise 2008. Aber wir glauben, dass die grundlegenden Gedanken darin weiterhin Gültigkeit besitzen. Für den Termin werden wir zusätzliche aktuelle Zitate und Positionen österreichischer Parteien sammeln, die das untermauern.

Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation, sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren.

Ort: Bewohner*innenservice Lehen & Taxham / Strubergasse 27A, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Donnerstag, 18. Dezember 2025, 18:00 Uhr

13-14 Milliarden Euro, 16–18 Mrd. Euro und zuletzt 20,9 Mrd. Euro: So hat sich die Größe des österreichischen Budgetlochs in den letzten 3 Jahren entwickelt.

Aber was ist eigentlich so ein Budgetloch? Was hat es mit den Maastricht-Kriterien zu tun, was ist ein EU-Defizitverfahren, warum sind Staatsschulden notwendig und wie eng müssen wir den Gürtel wirklich schnallen?

Über dieses heiße Thema wollen wir uns dieses Mal unterhalten. Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation, sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Montag, 17. November 2025, 18:30 Uhr

Spät aber doch wollen wir uns den Polizeieinsatz Ende Juli beim Antifa-Camp am Peršmanhof und die darauf folgende öffentliche Debatte noch einmal genauer anschauen.
Anhand von öffentlichen Statements politischer Parteien und anderen Quellen wollen wir über Gedenkkultur, Polizei und staatliche Extremismusbekämpfung — und was auch immer euch an dem Thema noch wichtig erscheint — diskutieren.

Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation, sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren.

Der Termin findet im Rahmen der SUB-Küfa (Küche für Alle) statt. Es wird also auch veganes Essen gegen freie Spende geben.

Wir freuen uns auf euch!

Wir starten in den nächsten Wochen unseren Lesekreis zu dem Buch „Die Misere hat System: Kapitalismus“ der Gruppen gegen Kapital und Nation.

Das Buch ist für alle interessant, die sich etwas intensiver mit dem herrschenden Wirtschaftssystem namens Kapitalismus/Marktwirtschaft, mit seinem Funktionieren und mit seinen Auswirkungen auf Mensch, Natur und Tier auseinandersetzen wollen. Der Lesekreis hat ein gemeinsames Verständnis von (und auch Kritik an) dieser Wirtschaft als Ziel.

Vorwissen ist nicht notwendig. Das Buch ist gratis bei uns zu bekommen bzw. online als PDF zu haben. Die Termine machen wir dann zusammen aus, damit auch jede*r Zeit hat.

Wenn Ihr Interesse habt mitzumachen: Einfach eine Mail an geskrit@riseup.net, auf Social Media (facebook oder Insta) melden oder eine Nachricht in unsere öffentliche Signalgruppe.

Nachdem wir jedes Kapitel nach und nach gemeinsam durcharbeiten wollen, ist ein Einsteigen nur zu Beginn eines Kapitels möglich. Mittendrin in die Diskussion eines Kapitels einzusteigen ist also nicht möglich, aber bei einem neuen Kapitel können wieder neue Personen dazukommen.

Wir beginnen mit dem Kapitel >>Nimmersatt in Kummerland: „Der Mensch“, „der Mangel“ und die Märkte.<<, welches sich mit – aus unserer Sicht – falschen Vorstellungen über und Legitimationen dieser Gesellschaft auseinandersetzt. Einen Eindruck über das Buch könnt ihr Euch mit einer Folge von 99 ZU EINS machen oder diese Folge als Podcast Episode hören.

Wir freuen uns über rege Teilhabe! Aber natürlich auch über Feedback & Kritik zu dem was wir so tun.

Ort: Volksheim, Bibliothek (über Jazzit), Elisabethstrasse 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Samstag, 18. 10. 2025, 16:00

Bei unserem nächsten Termin präsentieren wir euch und diskutieren mit euch die Broschüre Wohnen im Kapitalismus, die vor Kurzem von den Gruppen gegen Kapital und Nation herausgebracht wurde.

Die Broschüre behandelt das Geschäft mit Grundeigentum und Wohnraum, die staatliche Betreuung dieses Geschäfts, sowie öffentliche Debatten und Kampagnen rund ums Wohnen.
Wenn ihr euch fragt, warum ihr in Salzburg eigentlich so viel mehr Miete zahlt wie anderswo — kommt vorbei. Wir meinen, die Broschüre liefert da einige wertvolle Hinweise.

Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation, sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren.

Wir freuen uns auf euch!

Ort: Infoladen Salzburg | Lasserstrasse 26, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Mittwoch 24. September, 18 Uhr

Mit Blick auf den FPÖ-Parteitag Ende September und den angekündigten antifaschistischen Protest wollen wir über die FPÖ diskutieren.

Womit punktet die vermeintliche Nazipartei FPÖ bei lauter Leuten, die bislang nie durch ihre Nähe zum Faschismus aufgefallen sind? Und worin unterscheidet sie sich von anderen Parteien?

Diese Fragen wollen wir klären und haben dazu Herbert Auinger für einen Vortrag mit anschließender Diskussion eingeladen. Im Folgenden die detaillierte Ankündigung des Vortragenden

Das Kickl-Bild in Teilen der Öffentlichkeit

Wenn der Mann bzw. die Partei schon als die pure Negation jedes denkbaren österreichischen Weges abqualifiziert werden, müssen sich manche Meinungsbildner schon eine Frage vorlegen: Wie ist es möglich, dass ein beachtlicher Teil der Österreicher diesem Bösen Recht gibt, in einer heiligen Handlung, nämlich der Wahl? Österreicher, die im Alltag überhaupt nicht unangenehm auffallen, wenn sie ihren üblichen Verrichtungen entsprechend ihrer Stellung in der Klassengesellschaft nachgehen, und die in diesem Verhalten von Leuten mit Migrationshintergrund nicht zu unterscheiden sind? Was stimmt nicht mit seinen Followern? Lauter Psychos?

Eine andere Kritik an Partei und Person geht konstruktiver vor: Das Kompliment lautet, die Partei lege ihre Finger an manche Wunde, zeige Probleme auf, die von den Konkurrenzparteien gering geachtet oder gar geleugnet würden — bloß seien die angebotenen „einfachen Antworten“ leider unbrauchbar. Was den anderen Parteien nichtsdestotrotz das politische Leben schwer mache, bei der Bildung stabiler Mehrheiten…

Die FPÖ ist also schon mitten im politischen Diskurs, nimmt zu den Fragen der Nation Stellung, bietet — fragwürdige? — Lösungen für die anerkannten Probleme, definiert eventuell diese Probleme anders als die Konkurrenz, ist jedenfalls nicht aus der Welt.

Die Partei fährt eine Doppelstrategie: In fünf Bundesländern koaliert die FPÖ ziemlich unauffällig mit der ÖVP und beweist ihre Kompetenz als verlässlicher Partner; im Bund allerdings hebt die Partei ihre bevorzugten Themen empor, von Sachfragen, über die sich im Rahmen üblicher politischer Alternativen streiten ließe, zu Existenzfragen der Nation, die von der „Einheitspartei“ absichtlich oder fahrlässig verhaut werden, womit Österreich „an die Wand gefahren“ werde. Die Partei verdeutlicht das gern durch die Beifügung von „Wahnsinn“ zu den Fragen der Migration, des Klimas, der Frauenrechte etc. Von daher gibt sich die FPÖ als im Grunde genommen nicht kompromissfähig, eine allfällige Koalition wäre nur als sichtbare Unterwerfung des Partners zu haben. Da hat neulich die ÖVP — im Bund — dann doch nicht mitgemacht.

Worin besteht er denn nun, der allfällige Unterschied der FPÖ zu den anderen Parteien, nach dem ihre Kritiker so ausgedehnt fahnden? Das Stichwort lautet: Populismus!

Zur Vorbereitung

Es ist nicht notwendig, sich auf den Termin vorzubereiten, wer das aber trotzdem tun will, kann sich die folgenden Beiträge von Herbert zum Thema FPÖ anschauen:

Allen, die Herbert nicht kennen, empfehlen wir seinen Podcast: cba.media/podcast/kein-kommentar

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Proteste gegen den FPÖ Parteitag in Salzburg statt. Details im Ticker https://fpoe-versalzen.aktionsticker.org/ und hier auch das Plakat und Ankündigung:

Am 27.09.2025 treffen sich FPÖ-Funktionär:innen aus allen Bundesländern zu ihrem Bundesparteitag im Messezentrum in Salzburg.
Wir sagen: keine Bühne für Rechtsextreme, kein ruhiger Parteitag für die FPÖ!
Die Menschen hierzulande leiden immer mehr unter der wachsenden Teuerung, den daraus folgenden sozialen Krisen und zunehmender Unsicherheit. Inmitten dieser krisenreichen Zeiten zeigt die FPÖ klar wofür sie steht: Spaltung statt Zusammenhalt und Hetze statt dauerhafter Lösungen. Beim FPÖ-Parteitag geht es nämlich nicht um Politik für die Bevölkerung – es geht um Machterhalt, um Ausgrenzung und das Normalisieren von menschenverachtender Politik.
Während die FPÖ sich als „Partei des Volkes“ inszeniert, biedert sie sich Autokrat:innen und Oligarch:innen an und verharmlost rechte Gewalt. Ob Putin, Orban oder Trump, die FPÖ zeigt klar wer ihre Vorbilder sind.

Wir stehen ein für ein Österreich der Solidarität und Offenheit und stellen uns geschlossen gegen autoritäre rechte Kreise, wie den der FPÖ.

Kommt zahlreich und schließt euch unserem Protest an!

Das Strafrecht schützt besonders wertvolle Rechtsgüter, wie beispielsweise das Leben, die körperliche Unversehrtheit und das Vermögen. (oesterreich.gv.at)

Welchem Zweck die strafrechtlichen Schutzmaßnahmen dienen und warum Leben, körperliche Unversehrtheit und Vermögen ständig in Gefahr sind – diese und weitere Fragen wollen wir mit euch diskutieren.

Als Diskussionsgrundlage dient die Broschüre „Das staatliche Strafen“ der Gruppen gegen Kapital und Nation. Wir werden den Text gemeinsam lesen, es ist nicht notwendig, sich auf die Diskussion vorzubereiten.

Die Diskussion findet im Rahmen des Antifests in Linz statt.

Anmelden könnt ihr Euch entweder über den QR Code im Bild oder mittels Weblink.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Sonntag 3. August 2025, 18 Uhr

Wer unserem Instagram Account folgt (und ja: das ist eine Aufforderung ;-)) wird gemerkt haben, dass wir gelegentlich KI Bildern verwenden. Um diese Verwendung von KI hat sich vor kurzem eine Diskussion entsponnen (siehe hier).

Diese Diskussion wollen wir an unserem nächsten Diskussionsabend fortsetzen. Folgende Fragen wollen wir uns stellen:

  • (Bei Bedarf klären wir kurz was diese KIs (genauer LLMs bzw. Text-zu-Bild Generatoren ) eigentlich sind
  • Gibt es gute Gründe und wenn ja, welche, für einen Boykott dieser neuen Technologie?
  • Führen sie zu Luxus für alle wie manche anpreisen?
  • Sind sie nicht mehr als die aktuellste Art und Weise Lohnarbeit noch effektiver oder gleich überflüssig zu machen?

Es ist nicht notwendig, sich für den Termin vorzubereiten. Es reicht die Motivation und Lust sich gemeinsam mit anderen über das Thema auszutauschen und offen zu diskutieren. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.