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Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Donnerstag, 19. Oktober 2023 um 18:00

Wir möchten uns ansehen, was der aktuelle Stand der Dinge im Ukraine-Krieg ist und was sich daraus über die Motive der beteiligten Staaten ableiten lässt. Dabei soll es nicht darum gehen, sich auf die Seite einer der Kriegsparteien zu stellen.

Als Grundlage für die Diskussion dient uns ein Ausschnitt aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Gegenstandpunkt“. Wir lesen den Text Stück für Stück gemeinsam. Wenn ihr ihn euch vorher schon mal anschauen wollt, findet ihr ihn hier (als PDF Download).

Diesmal gibt es auch wieder veganes Essen gegen freie Spende. Wir freuen uns auf euch!

Update: Wir werden uns morgen, entgegen der Ankündigung, die Broschüre der Gruppen gegen Kapital und Nation, die sich dem Krieg widmet, ansehen.

Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg
Datum und Zeit: Donnerstag, 21. September 2023 um 18:00

Anhand des Textes „Den Anarchismus gibt es nicht! Kritik einer Strömung, die sich der Kritik zu entziehen sucht.“ aus der Zeitung Phase Zwei wollen wir diskutieren ob es zwischen den verschiedenen Anarchismen Gemeinsamkeiten gibt. Und wenn ja: Ob es an diesen Gemeinsamkeiten etwas zu kritisieren gibt.

Ihr könnt den Text natürlich gerne vorher lesen um Euch vorzubereiten, notwendig ist es jedoch nicht.
Wir freuen uns auf euch!

Auch dieses Jahr veranstalten die Gruppen gegen Kapital und Nation ein kleines aber feines Workshop Wochenende in Nürnberg. Dieses Jahr findet es vom 4. – 6. Oktober statt.

Die Themen reichen von den Idealen der grünen Partei über Venezuelas Widerstand gegen die ‚Sachzwänge‘ des Weltmarkts bis hin zur Einführung in die Kapitalismus Kritik und der Auseinandersetzung mit Formen von Konsumkritik.

Die Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg wird dort einen Workshop halten und organisiert gemeinsam eine Fahrt von Salzburg nach Nürnberg. Wer Interesse hat dort dabei zu sein und/oder gemeinsam dort hinzureisen, meldet sich einfach bei geskrit@riseup.net. Details zum Workshop Wochenende findet sich hier.

Nürnberg

Am Freitag den 27. Juli 2018 17:00 – 18.30 findet in der Autonomen Wohnfabrik eine Veranstaltung der Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg mit dem Titel „Einige Mythen über den Kapitalismus richtig gestellt“ statt. Dies passiert ihm Rahmen der Skillfabrik, welche ihr von Freitag bis Sonntag in der Autonomen Wohnfabrik besuchen könnt.

In diesem Workshop wollen wir uns näher mit dem Kapitalismus auseinandersetzen und gemeinsam solche Fragen diskutieren wie: „Was macht den Kapitalismus im Kern eigentlich aus? Gibt es heutzutage überhaupt noch Ausbeutung?“ oder auch „Sind nicht Unternehmer*innen genauso Opfer des Kapitalismus wie Lohnabhängige“ und einige mehr.

Der Fokus des Workshops liegt in der gemeinsamen Diskussion und dem Klären spannender Fragen die in dieser Diskussion aufkommen.

Am Donnerstag den 31. Mai um 19 Uhr findet im Anna96 / Poschingerstraße 10 (dem Vereinslokal der Autonomen Wohnfabrik Salzburg) eine Diskussionsrunde zum Thema „Konkurrenz und Wettbewerb“ statt. Organisiert von der Basisgruppe Salzburg und der Gruppe außer Konkurrenz Nürnberg (Teil der Gruppen gegen Kapital und Nation).

Wir wollen uns zunächst den Begriff Konkurrenz/Wettbewerb anschauen: Der steht prinzipiell im Widerspruch zu seinem guten Ruf, ein Mechanismus zum Besten für alle zu sein. Das wollen wir zunächst anhand allgemeiner Rechtfertigungen der „Wettbewerbsgesellschaft“ diskutieren. Dagegen wollen wir zeigen, dass nur Unternehmen aus der Konkurrenz ihren Nutzen ziehen: Mit der Macht über den Produktionsprozess haben sie ein taugliches Mittel, ihr Vermögen zu vergrößern. Die Konkurrenz durch andere Unternehmen mag ihnen lästig sein, dient ihnen aber auch als Richtschnur und als Rechtfertigung für die Effektivierung des Produktionsprozesses in ihrer Firma.

Auf wessen Kosten sie dies tun, soll anschließend Thema sein: Die Lohnabhängigen konkurrieren untereinander mit ihrer Brauchbarkeit für die Unternehmen. Gestalten können sie diese Konkurrenz nicht, sie sind vom Urteil der Unternehmen abhängig. Und ihr einziges Mittel macht sie selbst fertig: möglichst billig und fleißig sein.

Nächster Diskoabend Termin – diesmal im Infoladen Salzburg (Lasserstrasse 26): Montag 31. Juni um 19 Uhr.

Dieses Mal wollen wir über einen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung „G-20-Abschlusserklärung in Hamburg: Die Ergebnisse des G-20-Gipfels“ diskutieren.

Und natürlich gilt wie immer: Ihr könnt auch spontan einen Text mitnehmen, den ihr gerne diskutieren wollt. Themenvorschläge nehmen wir immer gerne auf, einfach Mail an geskrit@riseup.net oder direkt Live am Diskoabend.

Was ist nun dieser ominöse Diskoabend? Wir lesen gemeinsam nicht nur die beliebtesten Text der 70er und 80er Jahre, sondern auch aktuelle politische Thesen, Analysen oder auch ganz einfach Zeitungsartikel. Wir diskutieren gemeinsam und solidarisch und versuchen so die Welt ein Stück weit besser zu verstehen und so veränderbar zu machen. Kurz: Im Vordergrund steht diesmal weniger Party und Musik, sondern Grübeln und Diskutieren.

Wer selbst Texte mitnehmen will kann das gerne tun. Notwendig wird es nicht sein, Kopien sind vorhanden. Vorkenntnisse sind keine vonnöten!

Nächster Diskoabend Termin – diesmal im ÖH Freiraum (Kaigasse 17): Dienstag 30. Mai um 20 Uhr (Vorsicht: Wurde verschoben von 19 Uhr auf 20 Uhr!)

Dieses Mal wollen wir den Text An der Sache vorbei: Linke Kritik an Trumps Handelspolitik der Gruppen gegen Kapital und Nation diskutieren. Der Text ist ein Kommentar zu Jörn Schulz‘ Artikel: „Im Stahlgetwitter. Donald Trump will die Ära des Freihandelsregimes beenden“ der Jungle World vom 25.01.2017

Und natürlich gilt wie immer: Ihr könnt auch spontan einen Text mitnehmen, den ihr gerne diskutieren wollt. Themenvorschläge nehmen wir immer gerne auf, einfach Mail an geskrit@riseup.net.

Was ist nun dieser ominöse Diskoabend? Wir lesen gemeinsam nicht nur die beliebtesten Text der 70er und 80er Jahre, sondern auch aktuelle politische Thesen, Analysen oder auch ganz einfach Zeitungsartikel. Wir diskutieren gemeinsam und solidarisch und versuchen so die Welt ein Stück weit besser zu verstehen und so veränderbar zu machen. Kurz: Im Vordergrund steht diesmal weniger Party und Musik, sondern Grübeln und Diskutieren.

Wer selbst Texte mitnehmen will kann das gerne tun. Notwendig wird es nicht sein, Kopien sind vorhanden. Vorkenntnisse sind keine vonnöten!

Wann: Donnerstag, 15. Juni 2017 um 18.30 Uhr
Wo: Atelier Sissi (neben dem Jazzit Salzburg – Elisabethstraße 11, 5020 Salzburg)

Die Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg lädt zum Workshop mit dem Titel Afrikas Integration in den Weltmarkt – Von Kolonien zu Rohstoffländern zu Schuldenstaaten. Gehalten wird er von der Gruppe außer Konkurrenz Nürnberg (Teil der Gruppen gegen Kapital und Nation). Um was wird es dabei gehen?

Die meisten Staaten in Afrika (unterhalb von Nord-Afrika, Subsahara) haben eine ähnliche polit-ökonomische Karriere hinter sich. Der koloniale Befreiungskampf endet mit Politikern an der Spitze, die ihre Herrschaft über Land und Leute nutzen wollen, um moderne Nationalstaaten nach westlichem Vorbild zu entwickeln. Dazu greifen sie zunächst auf die einzige vorhandene Einkommensquelle zurück, den Rohstoffexport. Die Versuche, mit den Erlösen eine eigene warenproduzierende Gesellschaft anzustoßen, scheitern flächendeckend. Geblieben ist die Rolle als Rohstofflieferanten und die zunehmende Verschuldung wegen dieser einseitigen Abhängigkeit.

Die Bevölkerung wird auf die Geldwirtschaft festgelegt, ohne dass es einen flächendeckenden Bedarf am Kauf ihrer Arbeitskraft gibt. Zugang zu Reichtum hängt an den Rohstoffen und die Verfügung darüber wiederum an der Staatsmacht. Deshalb ist der Kampf um die Staatsmacht dort ein Kampf um die einzige sichere Einkommensquelle. Insbesondere wenn neue Rohstofflager entdeckt werden, brechen blutige Konflikte aus. Die Karriere dieser Staaten soll bei der Veranstaltung in ihren Prinzipien dargestellt und diskutiert werden.

In der aktuellen Flüchtlingsdebatte ist immer wieder die Rede davon, dass man Fluchtursachen bekämpfen müsse. Von der Regierung heißt es dann: Bürgerkriege und absolutes Elend würden vermieden, wenn die Wirtschaft in Afrika sich entwickelt. Damit die Wirtschaft sich entwickeln kann, muss aber erstmal ein funktionierendes Staatswesen her und so werden Polizei und Militär vor Ort ausgebildet.

Die Gegenthese ist: Hauptgrund für das wirtschaftliche Elend ist die Einbindung der afrikanischen Staaten in den Weltmarkt, dessen Betreiber die afrikanischen Staaten auf die Rolle als „Rohstoffland“ und „Schuldenstaat“ festlegen und mit Maßnahmen wie Entwicklungshilfe und Ausbau der staatlichen Gewaltapparate betreuen. Der freie Westen zementiert (mittlerweile zusammen mit China, das sich in die freie Weltmarktordnung einfindet) die Abhängigkeit afrikanischer Länder vom westlichen Geschäft und sorgt für die andauernde elende Lage der Bevölkerung.

Nächster Diskoabend Termin – diesmal im ÖH Freiraum (Kaigasse 17): Dienstag 25. April um 19 Uhr

Diesmal stellen wir uns die Frage: Was ist denn eigentlich der Neoliberalismus? Was steckt hinter diesem Begriff? Was für eine Kritik schwingt dabei mit und was halten wir von dieser? Auch: Ist es vielleicht ein Fehler als linke Person Neoliberalismus zu kritisieren? Wir diskutieren das Thema anhand eines Textes der Gruppen gegen Kapital und Nation.

Und natürlich gilt wie immer: Ihr könnt auch spontan einen Text mitnehmen, den ihr gerne diskutieren wollt. Themenvorschläge nehmen wir immer gerne auf, einfach Mail an geskrit@riseup.net.

Was ist nun dieser ominöse Diskoabend? Wir lesen gemeinsam nicht nur die beliebtesten Text der 70er und 80er Jahre, sondern auch aktuelle politische Thesen, Analysen oder auch ganz einfach Zeitungsartikel. Wir diskutieren gemeinsam und solidarisch und versuchen so die Welt ein Stück weit besser zu verstehen und so veränderbar zu machen. Kurz: Im Vordergrund steht diesmal weniger Party und Musik, sondern Grübeln und Diskutieren.

Wer selbst Texte mitnehmen will kann das gerne tun. Notwendig wird es nicht sein, Kopien sind vorhanden. Vorkenntnisse sind keine vonnöten!

WannMittwoch, 14. Dezember · 19:00
WoSub Salzburg – Müllner Hauptstraße 11b, 5020 Salzburg

„Hurra, hurra, die Schule brennt“, so ein Hit in den 1980ern, der auch noch heute gerne gehört wird. Vielen Menschen gefällt das Lied, weil sie (fast) nur negatives mit dem herrschenden Bildungssystem verbinden. Das ist kein Wunder, da Bildung im Kapitalismus über Konkurrenz abgewickelt wird. Bildung im Kapitalismus ist zuallererst Selektion, das heißt, dass die grundlegende Regel ist: es kann nur „Sieger_innen“ geben, weil es immer „Verlierer_innen“ gibt. Anders formuliert: Es gibt nur eine „Bildungselite“, weil massenhaft Menschen von Bildung ausgeschlossen werden – ganz bewusst, mit System. Insofern greifen auch bekannte Sprüche wie, „Man muss sich nur anstrengen“, zu kurz.
Wir wollen im Zuge des Abends Thesen und Argumente zur Bildung im Kapitalismus präsentieren und diese mit euch debattieren.