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Was haben wir 2025 so alles getan?

Wir haben 16 Diskussionsabende veranstaltet

Wir haben zwei 2 Workshops gehalten: Falsche Gesellschaftskritik im Punkrock; Einführung in die Kapitalismuskritik

9 Orte haben wir bespielt: Kerzenfabrik, Sub, Atelier, Infoladen, Linz am Antifest, Pestspiele (MARK), BWS Lehen, Volksheim, online

2 Reden haben wir gehalten: 1. Mai Insta-Predigt; Rede bei der Kundgebung gegen die FPÖ (FPÖ-Parteitag)

Und auch 1 neue Broschüre vorgestellt : „Wohnen im Kapitalismus“⁩

Wir sehen uns 2026!

Die Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg beschäftigt sich schon länger mit der Rolle des Konsums in dieser Gesellschaft und welche Kritiken es so daran gibt. Nun haben wir einen neuen Text geschrieben, der sich speziell mit dem Verzehr und der Benutzung von Tieren in dieser Gesellschaft beschäftigt. Kurz gesagt:

Warum der Verzicht auf Fleisch und tierische Produkte weder Tierleid mindert, noch die Umwelt rettet.

Unser Fazit

Um einem Missverständnis vorzubeugen: Wir plädieren nicht für “Tiere essen”. Uns geht es in diesem Text nicht um die Frage, ob der Verzehr von Tieren deren Gebrauch moralisch gerechtfertigt ist oder nicht. Wir plädieren jedoch für ein kritisches und ernsthaftes Hinterfragen der Gründe, die gegen das “Tiere essen” ins Feld geführt werden. Wir wollen mit unserem Text auch nicht behaupten, dass veränderter Konsum nichts verändert. Das tut er natürlich. Was sich verändert, haben die Konsument*innen jedoch nicht in der Hand – mit der Veränderung ihres Konsums ändert sich nicht der Grund warum und wie produziert wird: für den Profit.

Mit den obigen Argumenten, wollen wir gezeigt haben, dass es eben nicht der Wunsch vieler Menschen nach Fleisch ist, der den Tieren und der Umwelt Schaden zufügt. Und für die vielen hungernden Menschen auf dieser Welt, ist auch nicht die burgeressende und schnitzelverzehrende Bevölkerung verantwortlich.

Wer neugierig ist, wie wir zu diesem Fazit kommen, sollte unseren neuen Text lesen. Über Feedback, Kritik und Diskussion freuen wir uns natürlich!

Am Dienstag den 22. Dezember um 19 Uhr findet im Infoladen Salzburg der nächste Diskoabend statt.

Was ist nun dieser ominöse Diskoabend? Wir lesen gemeinsam nicht nur die beliebtesten Text der 70er und 80er Jahre, sondern auch aktuelle politische Thesen, Analysen oder auch ganz einfach Zeitungsartikel. Wir diskutieren gemeinsam und solidarisch und versuchen so die Welt ein Stück weit besser zu verstehen und so veränderbar zu machen. Kurz: Im Vordergrund steht diesmal weniger Party und Musik, sondern Grübeln und Diskutieren.

Wer selbst Texte mitnehmen will kann das gerne tun. Notwendig wird es nicht sein, Kopien sind vorhanden. Vorkenntnisse sind keine vonnöten!

Vorgeschlagene Themen:

Eine Woche lang Sonne und Theorie, Sommer und Diskussion, Baden und Argumenten. Täglich werden dort zweimal zu entspannten Uhrzeiten drei bis vier parallele Workshops angeboten, die, wie „im echten Leben“, in Konkurrenz stehen zu Schwimmen, Schlafen, Spaziergängen, Kickern, und Lagerfeuerromantik (letzteres sehr umstritten). Es wird über vierzig Workshops geben.

Wann findet das Camp statt: Freitag, August 28, 2015  – Mittwoch, September 2, 2015
Wo findet das Camp statt: Im Süden Deutschlands (südwestlich von München,Bayern/BaWü) , Details gibts aus Sicherheitsgründen erst bei der Anmeldung.

Auch aus Salzburg werden Menschen dorthin fahren, wer Interesse hat sich anzuschliessen, melde sich per Mail unter geskrit@riseup.net

Unser Veranstaltungstip für Dienstag den 9. Juni: Auf der Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Uni Salzburg im Hörsaal HS 382 spricht Renate Dillmann um 11:15 – 13:00 über das Thema „Krisenschauplatz Ostasiatisches Meer: USA und China – Kampf um die Hegemonie in der Welt“ .

Plakat

Plakat

… so lautet der Titel eines Buches von den Gruppen gegen Kapital und Nation.

An „Kapitalismuskritik“ kann man schon merken: Wir halten nichts von Kapitalismus. Damit stehen wir nicht allein. Schließlich hat der Begriff Kapitalismus zumindest in Deutschland selbst in den Tageszeitungen einen schlechten Beigeschmack und es wird lieber von „sozialer Marktwirtschaft“ gesprochen. Und nicht nur Linke haben was gegen Kapitalismus, sondern immer wieder finden sich auch bei Nazis Gruppierungen, die sich in Abgrenzung zum Kapitalismus einen nationalen Sozialismus auf die Fahnen geschrieben haben.

Unsere Kritik am Kapitalismus lässt sich wie folgt zusammenfassen: Der Kapitalismus ist ein Wirtschaftssystem, das der Bedürfnisbefriedigung sehr vieler Leute entgegensteht. Das materielle und auch viel psychisches Leid in dieser Gesellschaft ist kein „Fehler“ und auch kein „Versagen“ des Systems oder einzelner Akteur_innen, sondern notwendige Folge, warum und wie gewirtschaftet wird.

Das Buch lässt sich gratis in unterschiedlichen Formaten (PDF, ebook, …) herunterladen oder auch als echtes Buch bestellen.

Diskussionsabende:

Jeweils am 2. Mittwoch im Monat im SUB Salzburg, Müllner Hauptstraße 11b, um 19:00

12. Oktober 2011: Sozialstaat

Der Sozialstaat genießt bei vielen Linken hohes Ansehen. Das Argument ist dabei: „Der Sozialstaat mildert die Armut!“ – Die prinzipielle Frage aber, wieso die Menschen überhaupt arm sind, wird selten aufgeworfen.
Wir wollen im Rahmen des Diskussionsabends zuerst Thesen zum Sozialstaat präsentieren und diskutieren. Dann schauen wir uns die Funktionsweise von zentralen sozialstaatlichen Maßnahmen an (z.B. Arbeitslosenversicherung).

Der Flyer zur Veranstaltung als Download.

9. November 2011: „Überflüssige“

Immer wieder hört und liest man von „überflüssiger Bevölkerung“. Sarrazin hat von „Überflüssigen“ geschrieben, und auch in Bezug auf die „Dritte Welt“ spricht so manche_r davon, dass es zu viele Menschen gäbe und man diese nicht „brauchen“ könne. Aber was heißt das denn: Man „braucht“ einen? Wofür denn? Und wer bestimmt denn, wie viele Menschen es braucht? Wer ist das „man“, das eine_n braucht oder nicht braucht?
Im Zuge des Diskussionsabends klären wir gemeinsam, was es heißt, im Kapitalismus „brauchbar“ zu sein. Es wird sich dabei zeigen, dass es keine gemütliche Sache ist, „brauchbar“ zu sein – und dass es noch viel ungemütlicher ist, „überflüssig“ zu sein.

Der Flyer zur Veranstaltung als Download.

14. Dezember 2011: Bildung im Kapitalismus

„Hurra, hurra, die Schule brennt“, so ein Hit in den 1980ern, der auch noch heute gerne gehört wird. Vielen Menschen gefällt das Lied, weil sie (fast) nur negatives mit dem herrschenden Bildungssystem verbinden. Das ist kein Wunder, da Bildung im Kapitalismus über Konkurrenz abgewickelt wird. Bildung im Kapitalismus ist zuallererst Selektion, das heißt, dass die grundlegende Regel ist: es kann nur „Sieger_innen“ geben, weil es immer „Verlierer_innen“ gibt. Anders formuliert: Es gibt nur eine „Bildungselite“, weil massenhaft Menschen von Bildung ausgeschlossen werden – ganz bewusst, mit System. Insofern greifen auch bekannte Sprüche wie, „Man muss sich nur anstrengen“, zu kurz.
Wir wollen im Zuge des Abends Thesen und Argumente zur Bildung im Kapitalismus präsentieren und diese mit euch debattieren.

Über die herrschenden Zustände zu jammern, ist das eine; sie sich zu erklären, das andere. Wir haben uns zu zweitem entschieden, denn wir sind der Meinung: Nur wer die Verhältnisse verstanden hat, weiß, wie sie zu ändern sind. Das heißt, wir leisten als Basisgruppe Gesellschaftskritik zuallererst theoretische Arbeit.

Des Weiteren versuchen wir, unsere Erkenntnisse unters „Volk“ zu bringen. Dazu veranstalten wir Diskussionsabende und Workshops zu verschiedenen Themen.