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Die Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg [geskrit] lädt ein: Am 3. August 2015 um 19.30 Uhr im Sub Salzburg
Einleitung: Die Annäherung zwischen Kuba und den USA überrascht zunächst. Wie ist das zu erklären?
Teil 1: Kuba und die USA, Weltmarkt und Weltmacht
Der Antiimperialismus Kubas beruht auf der Forderung nach Gleichberechtigung, der von den USA nicht entsprochen wurde
Freihandel und Embargo: Der Ausschluss aus dem Weltmarkt hat sich als Druckmittel nicht bewährt. Das liegt daran, was Handel, Austausch an Waren überhaupt bewirkt.
Teil 2: Der Rest der Welt – die internationalen Institutionen und die Folgen der Aussöhnung
Die UNO, der IWF, OAS und CELAC, NAFTA und ALCA
Nachschlag: Der Papst, die Kirche und die Rolle des Opiums für das Volk
Wer keine Zeit hatte im Sub zum Vortrag „Die Toten im Mittelmeer sind unvermeidlich. Wofür?“ zu kommen, hat nun die Chance sich das ganze als Audioaufnahme anzuhören. Auf dem Blog des Terminitus habt ihr dazu die Möglichkeit. Oder auch direkt hier:
Im Sub Salzburg findet nun regelmässig ein Diskussionsabend (“Disko-Abend”) statt. In Kooperation mit Geskrit geht es immer um unterschiedlichste Themen. Am Samstag den 20.6. um 17 Uhr wird diesesmal über verkürzte Kapitalismuskritik, Migration, Streiks oder ein von euch vorgeschlagenes Thema diskutiert. Taucht auf!
Unser Veranstaltungstip für Dienstag den 9. Juni: Auf der Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Uni Salzburg im Hörsaal HS 382 spricht Renate Dillmann um 11:15 – 13:00 über das Thema „Krisenschauplatz Ostasiatisches Meer: USA und China – Kampf um die Hegemonie in der Welt“ .
Die Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg [geskrit] lädt ein: Am 10.Juni 2015 um 18.30 Uhr im Sub Salzburg
Der Vortrag beschäftigt sich mit den Fluchtursachen, der europäischen Flüchtlingspolitik und der öffentlich-medialen Besprechung der unübersehbaren Opfer. Die nachfolgenden Thesen sollen im Vortrag begründet und bewiesen werden:
• Die toten Geflüchteten sind – auch wenn es niemand so sagen will – für die ökonomischen Interessen der führenden Staaten und ihrer Unternehmen unvermeidlich. Sie sind als Teil der zivilen Opfer des EU-Projekts notwendig!
• Die Grenztoten sind nicht Opfer „gewissenloser Schleuserbanden“, die die Innenminister nun pressewirksam verantwortlich machen wollen. Sie sind die Folge einer effizienten Abriegelung der europäischen Außengrenzen, die insbesondere Deutschland entschlossen verlangt.
• Die Toten sind nicht Opfer „unser aller“ Gleichgültigkeit und Ignoranz gegenüber dem Leid der Flüchtenden, wie dies Presse und der deutsche Bundespräsident glauben machen wollen. Sie sind Produkte der ökonomischen, politischen und militärischen Erfolgsstrategie der EU-Staaten, denen – allem Elend zum Trotz – die uneingeschränkte Loyalität ihrer nationalen Presse gilt.
• Die Toten bezeugen nicht „das Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik“, sondern sie sind Ausdruck erfolgreicher Grenzsicherung.
• Auch wenn es niemand so sagen will: Die anlässlich jeder „Katastrophe“ neu zur Schau gestellte Betroffenheit dient nicht den toten Geflüchteten – wie sollte sie auch! Scham und Trauer gelten dem Ansehen des europäischen Staatenbündnisses, seiner Parteigänger_innen und seiner Werte.
Dr. Renate Dillmann (http://renatedillmann.de/) ist Journalistin und Autorin des Buchs „China – ein Lehrstück über alten und neuen Imperialismus, einen sozialistischen Gegenentwurf und seine Fehler, die Geburt einer kapitalistischen Gesellschaft und den Aufstieg einer neuen Großmacht.“ (VSA 2009, 3. Aufl.). Sie unterrichtet Politikwissenschaft und Medienkritik an der Ev. Fachhochschule Bochum.
Die Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg lädt ein zum Workshop mit der Gruppe außer Konkurrenz aus Nürnberg. Thema: Freiheit – höchst beliebt und höchst ungemütlich.
Freiheit will hierzulande jede_r Bürger_in – und der Staat garantiert die Freiheit in seiner Verfassung. Anscheinend ist der Staat ein Dienstleister am Freiheitswillen seiner Bürger_innen. Doch was will man überhaupt, wenn man frei sein will? Kann man am Ideal Freiheit etwas Kritikables finden, oder fängt die Kritik da an, wo die Freiheit beschränkt wird? Warum muss die Freiheit des einen eigentlich vor der des anderen geschützt werden? Und was will der Staat, wenn er in seinem Hoheitsgebiet Freiheit gewährt?
Am 4.Juni 2015 um 18 Uhr im Sub Salzburg
Die ÖH Salzburg veranstaltet in diesem Semester einen kritischen Lesekreis. Alle 2-3 Wochen soll dabei ein Text gelesen und diskutiert werden. Gleich am 12. März um 18 Uhr im ÖH-Freiraum, Kaigasse 17 wird der Text Grundlagen der Kapitalismuskritik der Gruppen gegen Kapital und Nation diskutiert. Da wir diesen Text gut finden, können wir Euch nur empfehlen dort aufzutauchen und mitzudiskutieren. Wir von der Basisgruppe Gesellschaftskritik werden auf jedenfall dabei sein!
… so lautet der Titel eines Buches von den Gruppen gegen Kapital und Nation.
An „Kapitalismuskritik“ kann man schon merken: Wir halten nichts von Kapitalismus. Damit stehen wir nicht allein. Schließlich hat der Begriff Kapitalismus zumindest in Deutschland selbst in den Tageszeitungen einen schlechten Beigeschmack und es wird lieber von „sozialer Marktwirtschaft“ gesprochen. Und nicht nur Linke haben was gegen Kapitalismus, sondern immer wieder finden sich auch bei Nazis Gruppierungen, die sich in Abgrenzung zum Kapitalismus einen nationalen Sozialismus auf die Fahnen geschrieben haben.
Unsere Kritik am Kapitalismus lässt sich wie folgt zusammenfassen: Der Kapitalismus ist ein Wirtschaftssystem, das der Bedürfnisbefriedigung sehr vieler Leute entgegensteht. Das materielle und auch viel psychisches Leid in dieser Gesellschaft ist kein „Fehler“ und auch kein „Versagen“ des Systems oder einzelner Akteur_innen, sondern notwendige Folge, warum und wie gewirtschaftet wird.
Das Buch lässt sich gratis in unterschiedlichen Formaten (PDF, ebook, …) herunterladen oder auch als echtes Buch bestellen.
Wann: 13. Jänner um 19 Uhr
Wo: Sub Salzburg
Im neuen Jahr bekommt das Sub wieder Besuch von unserer liebsten Privatgelehrten in Kooperation mit der Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg [geskrit]. Dieses mal dreht sich der Vortrag um die Frage ob mensch sich heute noch mit Marx’s Lehren beschäftigen sollte. Der Vortrag basiert auf den Inhalten eines ähnliches Vortrags des Gegenstandpunkts.
Am Kapitalismus, den Marx in der Phase seines Entstehens analysierte und kritisierte, hat sich seit seinen Tagen dies und das, aber nichts Wesentliches geändert: Immer noch ist die Vermehrung des Geldes der beherrschende Zweck, für den gearbeitet wird; noch immer sind die arbeitenden Menschen Kostenfaktor, also die negative Größe des Betriebszwecks; noch immer findet die Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit, der größten Quelle des materiellen Reichtums, ausschließlich statt, um Löhne zu sparen und Arbeitskräfte zu entlassen – also um die ArbeiterInnen ärmer zu machen. Wegen dieser Aktualität, und nur wegen ihr, verdient es der längst verblichene Denker, dass man sich seiner erinnert. Seine Bücher helfen, die ökonomische Wirklichkeit heute zu erklären. Das will der Vortrag demonstrieren. Angeboten werden ungewohnte Gedanken über Gebrauchswert und Tauschwert, konkrete und abstrakte Arbeit, Geld und Nutzen, Arbeit und Reichtum – paarweise Bestimmungen, die unsere moderne Welt nicht mehr auseinander halten kann, während sie tatsächlich die härtesten Gegensätze enthalten.
(Argudiss.de)
Wir freuen uns über euren Besuch, eure Kritik und euer Feedback!
Im Sub Salzburg findet nun regelmässig ein Diskussionsabend („Disko-Abend“) statt. In Kooperation mit Geskrit geht es immer um unterschiedlichste Themen. Am Samstag den 20.12. wird diesesmal über das Thema TTIP, Anarchismus oder ein von euch vorgeschlagenes Thema diskutiert. Taucht auf!

