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Wann: Dienstag, 29.April · 18:00
Wo: Sub Salzburg – Müllner Hauptstraße 11b, 5020 Salzburg
Es funktioniert auf Ansage: In ihren feierlichen Reden zum Jahreswechsel haben Deutschlands Kanzlerin und Bundespräsident festgestellt, Deutschland sei einfach zu groß, um bei internationalen Krisen eine untergeordnete Rolle zu spielen, und sie haben „mehr deutsche Verantwortung“ und aktiveres Eingreifen angekündigt. Wenige Monate später haben sie in der Ukraine die – nach eigener Auskunft – schlimmste Krise in Europa seit dem Mauerfall vom Zaun gebrochen; so schlimm, dass manche von einem neuen kalten oder gar heißen Krieg warnen. Schuld daran ist, wie stets, die andere Seite: Erst der ukrainische Präsident Janukowitsch, der seine Unterschrift unter das Assoziationsabkommen mit der EU verweigert hat, dann die russischsprachigen Landesteile im Süden und Osten der Ukraine, schließlich und vor allem Putins Russland.
Datum: Freitag, August 30, 2013 – Mittwoch, September 4, 2013
Ferien von Österreich machen
Eine Woche lang Sonne und Theorie, Sommer und Diskussion, Freibad und Argumente. Täglich werden zweimal zu entspannten Uhrzeiten mehrere parallele Workshops angeboten, die, wie „im echten Leben“, in Konkurrenz stehen zu Schwimmen, Schlafen, Spaziergängen, Kickern, und Lagerfeuerromantik (letzteres sehr umstritten). Dieses Jahr findet zum dritten Mal das Sommercamp im Süden Deutschlands statt. Es gibt wieder etliche Workshops u.a. zur Kritik am folgenden: Nationalismus, Sozialarbeit, Einführung ins Kapital bzw. Kapitalismus, Beziehung/Liebe und Polyamorie, Geschlecht/Lohnarbeitsverhältnisse/Bevölkerungspolitik, Freiheit&Gleichheit, Bildungspolitik, Religion u.v.m.
Das Camp findet in Bayern/Baden-Württemberg statt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Übernachtung findet in Betten oder selbst mitgebrachten Zelten statt. Die Anlage ist leider nur sehr bedingt rollstuhlgerecht. Der Teilnahmebeitrag beträgt je Tag 8-12 Euro für Zeltende und 13-17 Euro für Bettennutzer*innen je nach Selbsteinschätzung der eigenen finanziellen Möglichkeiten. (Wer überlegt, wegen der Höhe des Teilnahmebeitrags nicht zu kommen, melde sich bitte bei uns.) Materialien und Vollverpflegung sind inklusive. Auf dem Camp gibt es organisierte Selbstverpflegung, manchmal kochen und abwaschen, aber täglich essen, stets auch vegetarisch und vegan. Vorhanden sind Tagungsräume, große Rasenfreifläche für sonst was, Lagerfeuerplatz und ein Tümpel zum Baden gleich nebenan. Hunde werden angeleint geduldet.
Anmelden könnt ihr Euch unter http://gegen-kapital-und-nation.org/camp-sued-13 (oder einfach nach „antinationales sommercamp süden 3“ googlen). Erreichbar ist das Camp gut per Zug über München. Von Salzburg aus wird von der Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg [geskrit] auch eine Anfahrt per Auto organisiert. Wer Interesse hat mit dem Auto mitzukommen, einfach per Mail bei geskrit@riseup.net melden.
Das Sommercamp wird organisiert von den Gruppen gegen Kapital und Nation (http://gegen-kapital-und-nation.org/ueber-uns).
Wie auch im letzten findet auch dieses Jahr im Süden Deutschland das Antinationale Summercamp statt
Im Süden von Deutschland (ca. 3 Stunden mit dem Zug von Salzburg entfernt) findet das 4-tägige Summercamp der Jungen Linke gegen Kapital und Nation statt. Zwischen dem 22. und dem 26. August erwartet euch folgendes:
Ein verlängertes Wochenende lang Sonne und Theorie, Sommer und Diskussion, Tümpel und Argumente. Täglich werden zu entspannten Uhrzeiten mehrere Workshops angeboten, die wie im „echten Leben“ in Konkurrenz stehen zu Schwimmen, Schlafen, Spaziergängen, Kicken und Lagerfeuerromantik (letzteres auch hier sehr umstritten).
Es wird über zwanzig Workshops zu folgenden Themen geben: Theorien zum Nationalismus, Kritik der Sozialarbeit, Einführung ins Kapital, Menschenrechte, Kapitalismuskritik, Beziehung/Liebe und Polyamorie, Krisenproteste, Islamkritik und Rechtspopulismus, Geschlecht –Lohnarbeitsverhältnisse – Bevölkerungspolitik, Schulkritik, Staatsverschuldung/Krise im Euroraum, Freiheit, Bildungspolitik, Religion, Eigentum u.v.m.
Details, organisatorisches und Infos wie ihr euch anmelden könnt, findet ihr auf der Seite der Jungen Linke
Wann: Mittwoch, 13.Juni · 19:00
Wo: Sub Salzburg – Müllner Hauptstraße 11b, 5020 Salzburg
Das Privateigentum sei eine feine Sache, behaupten viele. Es schütze uns vor dem Verlust unserer Habseligkeiten. Wer wolle schon ohne Hab und Gut dastehen?
Wir behaupten: Das ist Unsinn! Das Prinzip Privateigentum, welches vom Staat durchgesetzt wird, hält uns von den produzierten Reichtümern dieser Welt fern. Auch die Fabriken und Büros, in denen wir arbeiten und Profit für Unternehmen produzieren, gehören nicht uns. Unsere These: Privateigentum dient dem Profit von Unternehmen und nicht dem Schutz der Lohnabhängigen.
An diesem Abend wollen wir uns dem zentralen Thema Privateigentum widmen, welches in der Art und Weise, wie die kapitalistische Wirtschaft funktioniert, eine wichtige Rolle spielt. Wir diskutieren verbreitete Missverständnisse und Ideologien und wollen zeigen, dass es sich nicht lohnt, auf das Recht auf Privateigentum zu pochen.
Wann: Mittwoch, 9.Mai · 19:00
Wo: Sub Salzburg – Müllner Hauptstraße 11b, 5020 Salzburg
Der Sozialstaat hat bei einigen Menschen (und vielen Linken) einen guten Ruf. Ihn gälte es zu verteidigen und auszubauen, um zu einem guten Leben für alle zu kommen. Die wenigsten Leute versuchen sich hingegen zu erklären, welchen Zweck der Staat mit seinen sozialen Maßnahmen verfolgt.
Wir präsentieren Thesen zum Sozialstaat und stellen sie zur Diskussion.
Wann: Mittwoch, 11. April · 19:00
Wo: Sub Salzburg – Müllner Hauptstraße 11b, 5020 Salzburg
Die Finanzkrise macht sich als “Staatsschuldenkrise” weiterhin breit und veranlasst die politisch Herrschenden dazu, ihre BürgerInnen mit (weiteren) Sparpaketen zu beglücken. Wenig überraschend treffen die unter dem Titel “Schuldenbremse” daherkommenden Maßnahmen zuallererst die Lohnabhängigen. Deren weitere Verarmung soll die Verschuldungsfähigkeit der Staaten auf dauerhafte Grundlage stellen – denn auf Kredite, und seien es auch nur welche, die der Zurückzahlung von alten Krediten dienen, will und kann kein bürgerlicher Staat verzichten. Die notwendige Kreditwürdigkeit demonstrieren Staaten durch Wachstum und Wachstumsaussichten. Kapitalistisches Wachstum wiederum erfordert Unternehmen, die Geschäfte wittern. Da bei diesen der Lohn der Lohnabhängigen in der Kalkulation als Abzug vom Gewinn auftaucht, kommt man ihnen staatlicherseits gerne mit Maßnahmen entgegen, die die Lohnsenkung befördern.
Im Workshop werden nicht nur die Maßnahmen des Sparpakets behandelt, sondern auch die sich um diese rankenden Ideologien. Gleichzeitig wird klar werden, dass man, wenn man dem Kapitalismus das Däumchen drückt, um Verarmungsmaßnahmen nicht herumkommt. Das aktuelle österreichische Sparpaket ist nicht einfach nur eine Brutalität von SPÖ und ÖVP. Auch alle anderen Parteien, die zur Standortverwaltung antreten, würden ähnliche Maßnahmen setzen. Denn Kapitalismus ist nur mit dauerhaft verarmter Mehrheit zu haben.
Wann: Mittwoch, 8. Februar · 19:00
Wo: Sub Salzburg – Müllner Hauptstraße 11b, 5020 Salzburg
Diesen Monat setzen wir uns mit der provozierenden These auseinander, ob die Demokratie die Wiege des Faschismus sein könnte. Wir lesen gemeinsam einen Text, der sich diese Frage stellt und diskutieren darüber, ob die parlamentarische Demokratie wirklich das Gegenteil des Faschismus ist oder doch eher dessen Wegbereiter darstellt.
Wann: Mittwoch, 11. Jänner · 19:00
Wo: Sub Salzburg – Müllner Hauptstraße 11b, 5020 Salzburg
Was ist Wachstum eigentlich? Andauernd wird davon geredet und alle klagen, wenn es mal keines gibt. Der Staat braucht Wachstum, die Unternehmen auch, und auch die Lohnabhängigen sind anscheinend vom Wachstum abhängig. Was hat es also damit auf sich?
Wir lesen gemeinsam einen (kurzen) Text zum Thema Wirtschaftswachstum und diskutieren.
Wann: Mittwoch, 14. Dezember · 19:00
Wo: Sub Salzburg – Müllner Hauptstraße 11b, 5020 Salzburg
„Hurra, hurra, die Schule brennt“, so ein Hit in den 1980ern, der auch noch heute gerne gehört wird. Vielen Menschen gefällt das Lied, weil sie (fast) nur negatives mit dem herrschenden Bildungssystem verbinden. Das ist kein Wunder, da Bildung im Kapitalismus über Konkurrenz abgewickelt wird. Bildung im Kapitalismus ist zuallererst Selektion, das heißt, dass die grundlegende Regel ist: es kann nur „Sieger_innen“ geben, weil es immer „Verlierer_innen“ gibt. Anders formuliert: Es gibt nur eine „Bildungselite“, weil massenhaft Menschen von Bildung ausgeschlossen werden – ganz bewusst, mit System. Insofern greifen auch bekannte Sprüche wie, „Man muss sich nur anstrengen“, zu kurz.
Wir wollen im Zuge des Abends Thesen und Argumente zur Bildung im Kapitalismus präsentieren und diese mit euch debattieren.
Wann: Samstag, 3. Dezember · 11:00 – 18:00
Wo: Sub Salzburg – Müllner Hauptstraße 11b, 5020 Salzburg
Die 2007 ausgebrochene Finanzkrise ist immer noch nicht überwunden. Begonnen hat sie damit, dass bestimmte Arten von Wertpapieren („asset backed securities“ und „collateralized debt obligations“) keine Käufer mehr fanden und darüber ihren Wert verloren. Zwischen Frühjahr 2007 und Frühjahr 2008 ist die Industrieproduktion in Europa um 20 % gesunken. Die vom Konkurs bedrohten Banken konnten nur mit staatlichen Zuschüssen und Garantien vor dem Zusammenbruch bewahrt werden. Ergebnis dieser staatlichen Rettungsmaßnahmen ist ein Banksystem, dessen Stabilität immer noch zweifelhaft ist, und eine Staatsverschuldung, die dazu führt, dass viele Staaten auf den Finanzmärkten keinen Kredit mehr bekommen oder dies ernsthaft befürchten müssen. Dass der Lebensstandard der Lohnabhängigen weltweit im Zuge der Krisenbewältigung gesenkt wird, ist dem wirtschaftlichen Sachverstand selbstverständlich. Den Rest des Beitrags lesen »
