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Die Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg beschäftigt sich schon länger mit der Rolle des Konsums in dieser Gesellschaft und welche Kritiken es so daran gibt. Nun haben wir einen neuen Text geschrieben, der sich mit Phänomen von Statussymbolen und Konsum als Persönlichkeitspflege beschäftigt.
Nicht nur, aber auch von linker Seite gibt es eine Kritik am Konsum von Menschen in dieser Gesellschaft; an dieser Konsumkritik haben wir etwas auszusetzen. Kritisiert wird dabei eine behauptete “Gier des Menschen nach immer mehr und mehr”. Diese Kritik beruft sich zum Teil auf die nicht zu leugnende Existenz von Menschen, welche jedem neuen iPhone nachjagen, Markenklammotten kaufen oder mit teuren Edelkarossen protzen. Wir behaupten: An einer dem Menschen inneliegenden unbändigen Gier liegt das nicht, sondern es ist ein nachvollziehbarer Umgang mit der Art und Weise, wie in dieser Gesellschaft gewirtschaftet wird. Das wollen wir mit diesem Text zeigen.
Wer neugierig ist, wie wir zu diesem Fazit kommen, sollte unseren neuen Text lesen. Über Feedback, Kritik und Diskussion freuen wir uns natürlich!
Wer kennt das nicht? Dumpstern und Containern. Ist das nun ein politischer antikapitalistischer Akt oder eine Art und Weise in dieser Gesellschaft zurecht zu kommen? In unserem neuen Text Der Griff in die Mülltonne wollen wir genau das klären.
Datum: Freitag, August 30, 2013 – Mittwoch, September 4, 2013
Ferien von Österreich machen
Eine Woche lang Sonne und Theorie, Sommer und Diskussion, Freibad und Argumente. Täglich werden zweimal zu entspannten Uhrzeiten mehrere parallele Workshops angeboten, die, wie „im echten Leben“, in Konkurrenz stehen zu Schwimmen, Schlafen, Spaziergängen, Kickern, und Lagerfeuerromantik (letzteres sehr umstritten). Dieses Jahr findet zum dritten Mal das Sommercamp im Süden Deutschlands statt. Es gibt wieder etliche Workshops u.a. zur Kritik am folgenden: Nationalismus, Sozialarbeit, Einführung ins Kapital bzw. Kapitalismus, Beziehung/Liebe und Polyamorie, Geschlecht/Lohnarbeitsverhältnisse/Bevölkerungspolitik, Freiheit&Gleichheit, Bildungspolitik, Religion u.v.m.
Das Camp findet in Bayern/Baden-Württemberg statt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Übernachtung findet in Betten oder selbst mitgebrachten Zelten statt. Die Anlage ist leider nur sehr bedingt rollstuhlgerecht. Der Teilnahmebeitrag beträgt je Tag 8-12 Euro für Zeltende und 13-17 Euro für Bettennutzer*innen je nach Selbsteinschätzung der eigenen finanziellen Möglichkeiten. (Wer überlegt, wegen der Höhe des Teilnahmebeitrags nicht zu kommen, melde sich bitte bei uns.) Materialien und Vollverpflegung sind inklusive. Auf dem Camp gibt es organisierte Selbstverpflegung, manchmal kochen und abwaschen, aber täglich essen, stets auch vegetarisch und vegan. Vorhanden sind Tagungsräume, große Rasenfreifläche für sonst was, Lagerfeuerplatz und ein Tümpel zum Baden gleich nebenan. Hunde werden angeleint geduldet.
Anmelden könnt ihr Euch unter http://gegen-kapital-und-nation.org/camp-sued-13 (oder einfach nach „antinationales sommercamp süden 3“ googlen). Erreichbar ist das Camp gut per Zug über München. Von Salzburg aus wird von der Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg [geskrit] auch eine Anfahrt per Auto organisiert. Wer Interesse hat mit dem Auto mitzukommen, einfach per Mail bei geskrit@riseup.net melden.
Das Sommercamp wird organisiert von den Gruppen gegen Kapital und Nation (http://gegen-kapital-und-nation.org/ueber-uns).
Schule? War eine Qual. Sagen die meisten von uns. Früh aufstehen. Angst davor, schlechte Noten zu bekommen, still sitzen, gehorchen müssen. Geräteturnen, auf Kommando. Von den MitschülerInnen gepiesackt, im schlimmeren Fall systematisch gemobbt zu werden. Auf eine Frage des Lehrers oder der Lehrerin keine Antwort zu wissen, still dasitzen und darauf hoffen, nicht aufgerufen zu werden.
Warum also veranstaltet der Staat diese unangenehme Sache? Erlässt sogar eine Schulpflicht, der sich niemand entziehen kann?
Unser Text zu Bildung im Kapitalismus liefert Antworten. Er ist relativ lang geworden, dafür wird das Thema umfassend und leicht verständlich erklärt.
Der Sozialstaat hat bei einigen Menschen (und vielen Linken) einen guten Ruf. Ihn gälte es zu verteidigen und auszubauen, um zu einem guten Leben für alle zu kommen. Die wenigsten Leute versuchen sich hingegen zu erklären, welchen Zweck der Staat mit seinen sozialen Maßnahmen verfolgt.
Um sich den Sozialstaat zu erklären ist zunächst die Frage wichtig: Wieso braucht es ihn überhaupt? Weil es so viel Armut gibt. Doch wieso gibt es so viel Armut? Die Antwort darauf ist weniger leicht zu geben. Denn objektiv betrachtet ist die Welt voller Reichtum: Die Bäckereien sind bis oben gefüllt, es gibt eher ein Überangebot an Mode als Mangel, Saturn und MediaMarkt sind voll mit dem neuesten technischen Schnickschnack, Konzerne kämpfen teilweise mit Absatzschwierigkeiten. Wo liegt also das Problem?
